Eins steht schon fest: Das iPhone 6s bekommt im September einen Nachfolger. Aber wird das neue Gerät tatsächlich schon das iPhone 7 sein? Und welche Funktionen wird es haben? Wir haben die aktuellen Informationen zusammengestellt.

Wer sich in Zukunft die neue Android-Version "Nougat" herunterlädt, der kann prüfen, woher seine Apps kommen.

Die Gerüchte um das neue iPhone stammen hauptsächlich vom chinesischen Mikroblogging-Dienst Weibo und der Tech-Leak-Seite nowhereelse.fr. Demnach kostet das iPhone 7 laut Weibo etwa 750 Euro aufwärts und erscheint in drei Versionen: iPhone 7, iPhone 7 Plus und iPhone 7 Pro.

Das Pro-Modell und das Plus-Modell bekommen vermutlich ein 5,5-Zoll-Display. Das entspricht der Bildschirmdiagonalen des iPhone 6s Plus, hier gibt es also keine Änderungen. Das "normale" iPhone erhält ein Display mit einer Größe von 4,7 Zoll, auch das entspricht der aktuellen Version.

Die kleinste Speicherkapazität soll 32 GB betragen. Darüber hinaus gibt es wohl Geräte mit 64, 128 und 256 GB Speicher.

Auf einem inoffiziellen Foto, das der Tech-Redakteur Steve Hemmerstoffer von nowhereelse.fr veröffentlicht hat, ist zu erkennen, dass größere Designänderungen im Vergleich zum iPhone 6 nicht zu erwarten sind; mit dem kleinen Unterschied, dass die Kameralinse etwas größer werden soll. Die Antenne ist nicht mehr so einfach zu erkennen wie bisher und von der Rückseite auf die Seite des Gerätes gewandert.

Klar ist schon, dass die neuen Geräte mit iOS 10 ausgestattet sind. Die neue Version des Smartphone-Betriebssystems von Apple liegt bereits als zweite Beta-Version vor.

Kein Lautsprecheranschluss, verschiedene Kameras

Bündnis verliert seine Hauptseite - die Anhänger reagieren empört.

Auf den Bildern ist auch zu sehen, dass das neue iPhone keinen herkömmlichen Klinkenstecker als Lautsprecheranschluss mehr hat. Diese Gerüchte gibt es schon seit Längerem und sie scheinen sich zu bewahrheiten.

Ein weiteres Indiz: Apple hat angekündigt, dass das neue Modell wesentlich unempfindlicher gegen Wasser und Schmutz sein soll. Wer seine bisherigen Kopfhörer weiter nutzen will, muss daher wohl auf einen Adapter setzen.

Außerdem erhalten die neuen Modelle wohl unterschiedliche Kameras. Das Pro-Modell und eventuell auch das Plus-Modell sollen vielleicht sogar zwei Linsen auf der Rückseite haben (Dual-Kamera), das "normale" Modell immerhin eine verbesserte Version der Kamera sowie eine größere Linse. Die Auflösung der Kamera soll wahrscheinlich von 12 auf 16 Megapixel erhöht werden.

Die Gerüchte, nach denen die Kamera bündig mit dem Gehäuse abschließt, werden sich aber wohl nicht bestätigen; auf den Fotos ist zu sehen, dass sie wieder heraussteht.

Schwarz soll als Farbe wieder verfügbar sein, zusätzlich zu den Farben, die es auch für das iPhone 6/6s gibt.

Kommt das OLED-Display früher?

Bisher hat das iPhone LED-Bildschirme, die Umstellung auf OLED-Displays soll erst im Jahr 2018 erfolgen. Sollte Apple in diesem Jahr aber kein neues iPhone, sondern nur einen Ableger des iPhone 6s ankündigen und das iPhone 7 auf das nächste Jahr verschieben, könnte es schon 2017 so weit sein. Das neue Modell, das im September 2016 vorgestellt wird, erhält dieses neue Display aber auf jeden Fall noch nicht.

Unabhängig davon mehren sich die Gerüchte, dass der neue Bildschirm aus nahezu unzerbrechlichem Saphirglas sein soll. Das gilt vielleicht auch schon für das in diesem Jahr vorgestellte Modell - Apple hat sich die entsprechenden Patente schon gesichert, und die Apple-Zulieferer haben solche Displays auch bereits im Portfolio.