Apple hat nach Kritik von Nutzern das Problem mit dem "Fehler 53" behoben, der manche reparierte iPhones lahmlegte. Mit einer aktualisierten Version des Betriebssystems iOS könne man die Telefone wieder zum Leben erwecken, erklärte der Konzern.

Apple-Chef Cook legt sich in großem Stil mit der US-Regierung an.

Das Problem trat auf, wenn ein Home-Button mit Fingerabdruck-Sensor bei einer nicht von Apple autorisierten Werkstatt ausgetauscht wurde. Das Entsperren per Fingerabdruck wird bei diesen iPhones auch nach dem Software-Update nicht möglich sein.

In dem Fall geht es auch um die Datensicherheit: Mit der Entsperrung per Fingerabdruck werden sonst verschlüsselte Inhalte zugänglich gemacht. Der "Fehler 53" zeigt an, dass die Verbindung zwischen dem Sensor und dem Zusatzchip "Secure Enclave" getrennt wurde, der eine Art Passwort-Tresor im iPhone ist. Wie Fachleute in den vergangenen Tagen betonten, habe Apple in diesem Fall aber nur das Entsperren per Fingerabdruck abschalten müssen, statt das gesamte iPhone unbenutzbar zu machen.

Der ominöse Datumsbug wird mit dem Update allerdings nicht behoben - er soll in einem späteren Update behoben werden. Nutzer berichten, dass iPhones bei der Datumseinstellung 1.1.1970 und einem anschließenden Neustart in einer Bootschleife hängen bleiben und unbrauchbar werden.  © dpa