Ab August steht Mazdas Roadster MX-5 mit verbesserten Motoren beim Händler. Die erfüllen nun die Abgasnorm Euro 6d-Temp – gleichzeitig verpasst Mazda den Antrieben eine Leistungskur und erweitert die Ausstattung.

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Im kommenden August startet bei Mazda das Modelljahr 2019 des beliebten Roadsters MX-5. Im Mittelpunkt der Aktualisierung steht die Erfüllung der Abgasnorm 6d-Temp.

Die beiden Benzin-Direkteinspritzer mit 1,5 und 2,0 Liter Hubraum werden dafür mit Partikelfiltern ausgerüstet.

Leistungs- und Drehzahlschub beim großen Motor

Damit diese Modifikationen nicht zulasten von Leistung und Drehmoment gehen, hat Mazda die Antriebe gründlich überarbeitet. Bei der Zweiliter-Maschine steigt die maximale Drehzahl von 6.800 auf 7.500 Umdrehungen pro Minute.

Gleichzeitig wächst die Leistung von 160 auf 184 PS. Das maximale Drehmoment von 205 Nm (vorher 200 Nm) liegt bei 4.000/min statt vorher bei 4.600 Nm an.

Sportliche Fahrleistungen des kleinen Roadsters

Der stärkere MX-5 beschleunigt in der Version mit Stoffverdeck in 6,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht 219 km/h Spitze. Der kleinere 1,5-Liter-Motor leistet 132 PS (+1 PS) sowie 152 Nm bei 4.000 Nm.

Der Normverbrauch nach dem neuen WLTP-Zyklus beträgt beim Zweilitermotor 6,9 l/100 km, bei 1,5-Liter-Aggregat 6,3 l/100 km.

Im Zuge des Motor-Updates hat Mazda auch bei den Assistenzsystemen aufgestockt. Fünf neue Systeme halten beim MX-5 Einzug. So erkennt der City-Notbremsassistent nun Fahrzeuge und Fußgänger vor dem Auto löst im Ernstfall automatisch eine Notbremsung aus. Ein weiterer Notbremsassistent reagiert auf Hindernisse hinter dem Auto. Beim präzisen Einparken hilft eine Rückfahrkamera.

Die Müdigkeitserkennung und die Verkehrszeichenerkennung komplettieren das Assistentenpaket.

Grundkonzept und Design weiterhin schlicht und schlank

Eine weitere Neuheit ist die in der Länge einstellbare Lenkradsäule. Damit kann der Fahrer den MX-5 ergonomisch besser an die gewünschte Sitzposition anpassen.

Optisch bleibt der MX-5 indes seiner Designphilosophie treu. Nach wie vor erliegt Mazda nicht der Versuchung, den kleinen Roadster länger, breiter und schwerer zu machen. Die auffälligste Änderung sind noch die dunkleren Leichtmetallfelgen in den Größen 16 und 17 Zoll.

Die Preise für die kommende 2019er-Generation nennt Mazda übrigens noch nicht. Das bisherige Modell startet bei 22.990 Euro. Ausführungen mit dem stärkeren Zweilitermotor und vollautomatischem Dachsystem liegen jenseits der 30.000 Euro.  © 1&1 Mail & Media / CF