Wie bei Toyota und Lexus betreut Lincoln in der Ford-Familie die gesteigerten Luxusbedürfnisse solventer Kunden. Der Lincoln Aviator ist sozusagen ein Ford Explorer in teuer. Und nachdem Ford erst kürzlich das neue Modelljahr des meistverkauften Groß-SUV der USA vorgestellt hat, kommt das Update des Aviator wenig überraschend gleich hinterher.

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Video: Im Video: Lincoln Aviator 2025

Optisch beschränkt sich das Facelift auf die Vorderseite. Hier wartet ein größerer Kühlergrill, die Scheinwerfer werden mit einer LED-Leiste in den Grill hineingezogen. Die Schürze ist ebenfalls neu, besitzt geänderte Lufteinlässe. Seitlich und beim Heckdesign bleibt dagegen alles wie bisher.

Jetzt mit Autopilot

Im Innenraum sind die Änderungen im Vergleich zum erneuerten Explorer zumindest optisch zurückhaltender und beschränken sich auf die Überarbeitung der Bildschirme. Das Zentral-Display ist wie bisher auf dem Armaturenträger aufgesetzt, wird aber deutlich breiter und misst jetzt 13,2 Zoll in der Diagonale. 12,4 Zoll misst das neue digitale Instrumenten-Display.

Video: Im Video: Ford Explorer 2025

Die weiteren Neuerungen geschehen im Verborgenen, denn die neue Soft- und Hardware im Hintergrund bringt eine Reihe frischer Funktionen, allen voran das BlueCruise-System für teilautonomes Fahren. Es ist künftig serienmäßig beim Lincoln Aviator, allerdings verlangt Ford für diesen Dienst eine Abo-Gebühr. Neu ist außerdem das "Lincoln Digital Experience"-Paket, ebenfalls Serie. Damit ziehen Google- und Amazon-Funktionen in das Infotainment-System ein, wodurch zum Beispiel Spotify oder Youtube sowie ein Webbrowser verfügbar sind. Apple Carplay und Android Auto sind ebenfalls integriert.

Um sich im Luxus-Level vom Ford Explorer abzugrenzen, bekommt der Aviator spezielle Farb- und Stylingpakete. Dazu gehören zum Beispiel lasergravierte Holzzierteile, aber auch spezielle Rad-Designs für die serienmäßig 20 Zoll großen Felgen. Ebenfalls verzichtet der Aviator auf den Basismotor des Explorer. Es gibt ihn ausschließlich mit dem Dreiliter-Biturbo-V6-Benziner, der es auf 405 PS bringt.

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Billig wird das nicht

Lincoln will den neuen Aviator noch in diesem Jahr auf den Markt bringen, angekündigt ist die Händlerauslieferung für den Sommer 2024. Damit einhergehen drastisch erhöhte Preise, die im Vergleich zum Vorjahresmodell je nach Ausstattungslinie (Premiere, Reserve und Black Label) um bis zu rund 8.490 Dollar (rund 7.900 Euro) ansteigen. Das Basismodell Premiere gibt es ab 58.495 Dollar, umgerechnet sind das rund 54.400 Euro.  © auto motor und sport

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