UNICEF: Humanitäre Hilfe in jedem Winkel der Welt

UNICEF ist weltweit im Einsatz, um Kindern in Not zu helfen. Dass dies oft nicht so leicht ist, zeigt ein einfaches Beispiel: Impfungen. Diese Fotos machen deutlich, welche Herausforderungen Impfhelfer auf sich nehmen, um Kinder zu schützen.

Impfungen retten weltweit jedes Jahr zwei bis drei Millionen Kinderleben. Vor allem in Kriegs- und Katastrophengebieten sind Impfkampagnen eine Herausforderung.
Gemeinsam mit unzähligen freiwilligen und professionellen Helfern ist UNICEF mit Partnern wie United Internet for UNICEF mit Impfprogrammen in 95 Ländern aktiv.
Ein Problem, dem sich alle gegenüber sehen: die Kühlkette. Impfstoffe müssen konstant kühl und dunkel gelagert werden, um ihre Wirksamkeit nicht zu verlieren. Daher ist der schnellste und kürzeste Weg zu den Patienten wichtig.
Unwegsames Gelände darf dabei kein Hinderungsgrund sein: Beispielsweise transportierten nach dem schweren Erdbeben in Nepal 2015 UNICEF-Helfer Impfdosen selbst in entlegenste Regionen.
Nach Naturkatastrophen wie dem Erdbeben in Nepal haben Krankheiten leichtes Spiel. Sauberes Trinkwasser, Toiletten und Seife fehlen, weshalb sich Infektionen rasend schnell verbreiten.
Ähnliches gilt für Kriegsgebiete wie in Syrien oder Jemen. Krankenhäuser sind häufig zerstört und die Gesundheitsversorgung ist zusammengebrochen. Im Yemen stirbt Schätzungen zufolge alle zehn Minuten ein Kind an einer Krankheit, die durch Impfungen vermeidbar gewesen wäre.
In einer landesweiten Kampagne wurden daher fünf Millionen Kinder gegen Polio geimpft. Unverzichtbar sind deswegen - nicht nur im Jemen - die mobilen Teams, die die Gesundheitsversorgung trotz aller Schwierigkeiten möglich machen.
Weder Kampflinien noch unwegsames Gelände halten die fleißigen Helfer auf. Seit 1980 haben Tausende UNICEF-Helfer dafür gesorgt, dass die Impfraten weltweit gestiegen sind.
Wie Najeeba, die seit Jahren als Gesundheitshelferin im Nord-Osten Afghanistans unterwegs ist. Sie hat das Vertrauen der Dorfbewohner und klärt über die Wirksamkeit von Impfungen auf.
Diese beiden Gesundheitshelferinnen bringen Impfstoffe zu Kindern auf der Insel Sansibar. Auch ohne Notsituation sind viele Kinder auf die Hilfe von UNICEF und deren Netzwerk angewiesen.
Wo Armut, Benachteiligung und große Entfernungen das Gesundheitssystem zusammenbrechen lassen, machen die freiwilligen und professionellen Helfer den Unterschied.
Oft sind die Regionen nur per Flugzeug zu erreichen, wie hier im Südsudan.
In Zukunft könnte auch der Einsatz von Drohnen Abhilfe verschaffen. Seit einem Jahr testet das UNICEF Innovationsteam in Malawi deren Einsatz, um Blutproben schnell und unkompliziert aus abgelegenen Gebieten zu transportieren.