Aktuelle Satellitenbilder: Faszinierende Bilder unseres Planeten

Unsere Erde gewährt faszinierende Einblicke aus der Weltraum-Perspektive. Hier finden Sie - ständig aktualisiert - die beeindruckendsten Satellitenbilder.

Die "Great Bahama Bank" vor der Küste der Bahamas besteht größtenteils aus Kalkstein. Das Wasser dort ist sehr flach, selten tiefer als 25 Meter. So lassen sich die atemberaubenden Unterwasser-Strukturen auf Satellitenbildern sehr gut erkennen.
Auf dem Konsen-Plateau in der japanischen Präfektur Hokkaido unterteilen 180 Meter breite und etwa drei Kilometer lange Waldstreifen, die als Windbrecher dienen, das Land in Quadrate. Dadurch werden Felder und Tiere vor den oft harschen Witterungsbedingungen geschützt.
Auch unter einer Schneedecke ist das Muster zu erkennen. Die japanische Regierung begann mit der Urbarmachung der Landschaft bereits in den 1890er-Jahren. Die bewaldeten Streifen wurden nicht etwa gepflanzt, sondern die Flächen dazwischen präzise gerodet.
Der Kljutschewskoi in Kamtschatka (Russland) ist einer der aktivsten Vulkane der Welt. Auf diesem Falschfarbenbild vom 21. April rinnt Lava die südöstliche Flanke des Vulkans hinab.
Auch der Anak Krakatau in der indonesischen Sundastraße zeigt sich im April 2020 aktiv und spuckt gigantische Rauchfahnen wie diese. Die momentanen Eruptionen gelten trotzdem als eher klein - der Vulkan wäre bei einem großen Ausbruch in der Lage, einen Tsunami zu verursachen.
Nachdem bereits im Februar Satellitenbilder auf einen Rückgang des Stickstoffdioxid-Ausstoßes in China im Zuge des dortigen Lockdowns hingewiesen hatten, werden nun auch über Europa Veränderungen zum Vorjahr sichtbar. Die ESA misst einen deutlich geringeren durchschnittlichen Ausstoß im Zeitraum vom 14. bis zum 25. März im Vergleich zum Monatsmittelwert des Vorjahres.
Mit Blick auf Italien zeigen die Satellitendaten der ESA ebenfalls einen deutlich geringeren Stickstoffdioxid-Ausstoß als im Vorjahr. Die Besserung der Luftqualität ist auf die - aufgrund der Verbreitung des Coronavirus verhängten - weitreichenden Ausgangsbeschränkungen und die damit verbundene Drosselung der Wirtschaft und des Verkehrs zurückzuführen.
Satelliten der NASA und ESA, die die Luftverschmutzung messen, haben einen signifikant geringeren Stickstoffdioxid-Ausstoss in China festgestellt, seit der Coronavirus grassiert. Vermutlich hängt die Verbesserung der Luftqualität mit der durch den Virus beeinträchtigten Wirtschaft des Landes zusammen.
Diese aus Satellitendaten aufbereiteten Bilder zeigen den Rückgang der Stickstoffdioxid-Belastung in Wuhan im Vergleich zum Vorjahr. Seit dem 23. Januar 2020 steht die zentralchinesische unter Quarantäne, auch örtliche Unternehmen wurden geschlossen.
Anlässlich des Valentinstags veröffentlichte die ESA dieses Flaschfarben-Bild aus dem Hochland Boliviens. Die geologische Struktur in der Mitte des Satellitenbildes erinnert, passend zum Veröffentlichungsdatum, an ein Herz.
Lange war ungeklärt, was Eisringe wie diesen auf dem Baikalsee verursacht. Nun haben Wissenschaftler herausgefunden, dass warme Wasserwirbel unter der Eisfläche die fünf bis sieben Kilometer breiten Eisringe entstehen lassen. Weiterhin ungeklärt ist aber, wie es zu den warmen Wasserwirbeln kommt.
Dieses Falschfarben-Satellitenbild zeigt die mexikanische Insel Holbox. Die Vegetation wird rot dargestellt, um den Algenteppich vor der Küste besser sichtbar zu machen. In diesem Sommer wurden große Mengen Braunalgen an der mexikanischen Küste angeschwemmt.
Dieses Satellitenbild, das das nördliche Serbien zeigt, ist Teil der Ausstellung "Fragility and Beauty" in Mailand. Die ESA und die italienische Raumfahrtagentur sind Schirmherren der Ausstellung.
Der NASA-Astronaut Andrew Morgan hat einen der Waldbrände in Kalifornien von der ISS aus fotografiert. NASA-Satelliten entdecken oft als erste Waldbrände in abgelegenen Regionen.
Dieses Bild zeigt den Okjökull-Gletscher (roter Kreis) in Island am 7. September 1986. Mehr als 30 Jahre später, am ...
... 1. August 2019 ist nichts mehr übrig. Laut Experten ist der Okjökull der erste Gletscher in Island, der dem Klimawandel zum Opfer gefallen ist.
Auch in Grönland sind die Auswirkungen des Klimawandels zu sehen. Die Hitzewelle, die Ende Juli über Europa zog, erreichte schließlich Grönland (Aufnahme vom 30. Juli) und brachte große Eismassen zum Schmelzen - das Tauwasser sind die blauen Flächen. Schätzungsweise ...
... schmolzen etwa 55 Milliarden Tonnen Eis. Das Schmelzwasser sorgte für einen direkten Anstieg des Meeresspiegels im Atlantik.
Ein Blick über die von Schnee und Eis bedeckte Kamtschatka-Halbinsel. Die dunkleren Bereiche in der Mitte des Bildes werden von einer Reihe aktiver Vulkane verursacht.
Schnee und Sand treffen im Tian-Shan-Gebirge und der zweitgrößten Sandwüste der Welt, der Taklamakan-Wüste, in Zentralasien aufeinander.