Das Leben in Wohngemeinschaften bereitet nach Ansicht von Astronaut Alexander Gerst (47) gut auf das Leben auf der Internationalen Raumstation ISS vor. "Wenn man mal eine Weile lang in WGs gewohnt hat, dann weiß man tatsächlich einiges über das Zusammenleben der Menschen, und das hilft einem auch", sagte Gerst bei der Auftaktveranstaltung der neuen Luft- und Raumfahrtstrategie der Landesregierung am Donnerstag in Stuttgart. Man entwickle etwa in einer Studenten-WG die nötige Toleranz und lerne, aufeinander zu achten. Während seiner Zeit auf der ISS habe er einige Male an WG-Zeiten zurückgedacht. Gerst hatte 2003 sein Diplom in Geophysik an der Universität Karlsruhe gemacht, dem Vorläufer des KIT.

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Der in Künzelsau (Hohenlohekreis) geborene Gerst arbeitete 2014 und 2018 je ein halbes Jahr auf der Internationalen Raumstation ISS rund 400 Kilometer über der Erde.  © dpa

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