Stephen Hawking: Wir müssen in 100 Jahren die Erde verlassen

Dem Astrophysiker Stephen Hawking zufolge müssen die Menschen sehr bald schon fremde Himmelskörper besiedeln. In 100 Jahren könnte die Menschheit sonst in ihrer Existenz bedroht sein - aus verschiedenen Gründen. © dpa

In der globalisierten Welt von heute können sich Seuchen immer schneller verbreiten. Im Bild: das Lassa-Virus unter dem Elektronenmikroskop.
Ebola in Guinea: Hawking meint, dass auch zunehmende Epidemien die Erde unbewohnbar machen könnten.
Zudem schnüre die Massenmotorisierung Chinas Metropolen die Luft ab - wie hier im Verkehr in Peking.
Ein weiterer Grund ist für Hawking der Klimawandel: Die Eisdecke auf dem Arktischen Ozean am Nordpol schrumpft.
In einer Doku, die die BBC zu Hawkings Theorie plant, geht es auch um die Hungersnot in Somalia: Das alle vier Jahre auftretende Wetterphänomen El Niño vernichtet die Ernten in Ostafrika.
Wissenschaftler um Hawking gehen in der Doku "Expedition New Earth" der Frage nach, wie realistisch eine Besiedlung anderer Himmelskörper ist. Denn: Auch die Wüsten - hier eine Region im Norden Chinas - dehnen sich aus.
Der Film soll im Sommer ausgestrahlt werden. Ein wichtiges Thema: der Klimawandel, der laut Experten schuld an dieser Katastrophe in Kolumbien ist. Eine Schlammlawine überrollte Ende März die Stadt Mocoa.
Auch das fürchtet Stephen Hawking: Asteorideneinschläge wie hier der Meteoriteneinschlag im russischen Tscheljabinsk.