Das ekligste Essen der Welt im "Disgusting Food Museum" in Malmö

Ekliger als das "Dschungel-Camp": Im "Disgusting Food Museum" in Malmö kommen die Besucher diesen widerlichen Snacks ganz nah. (mit Material der dpa)

Ein ganzes Museum voller Speisen, bei denen sich dem Besucher der Magen umdreht? So etwas gibt es jetzt in Malmö. Das "Disgusting Food Museum" zeigt 80 besonders eklige Mahlzeiten - und ein paar davon möchten wir Ihnen hier präsentieren. Aber wir beginnen harmlos: "Kopi Luwak" ist eine spezielle Kaffeesorte, bei der die Bohnen von einer Katzenart gefressen und halbverdaut wieder ausgeschieden werden.
Härter ist da schon dieses Gericht: Gekochte Fledermaus in der Suppe - die übrigens während des Kochvorgangs heftig nach Urin riechen soll. Auf Guam trotzdem ein Leckerbissen.
Zum Glück sieht man hier das Essen nicht, doch das Zubehör reicht vollkommen, damit es einem schlecht wird: Das Bild zeigt ein vorbereitetes Gedeck zum Verspeisen von Affenhirn. Der lebendige Affe wird in der Mitte des Tisches so fixiert, dass nur noch sein Kopf herausschaut. Details dazu, wie das makabere Dinner dann weitergeht, ersparen wir Ihnen.
Falls Sie Durst bekommen haben: Wie wäre es denn mit einer mongolischen Bloody Mary - stilecht gemixt aus Tomatensaft und Ziegenauge?!
Die einen lieben sie als Haustiere - die anderen auf dem Teller: Meerschweinchen sind in Südamerika beliebte Snacks.
Man muss aber nicht nach Übersee, um eklige Leckerbissen zu finden: Casu Marzu ist ein Schafskäse, der von Maden befallen ist - und stammt aus Sardinien.
Hier im Bild: Gekochter Schafskopf - für Europäer arg gewöhnungsbedürftig, im Iran durchaus schon zum Frühstück serviert .
Dieses Gericht kann Sie nun sicher nicht mehr schocken: Kaninchenköpfe, lecker und scharf gewürzt.
Tausendjährige Eier sind aus der traditionellen chinesischen Küche nicht wegzudenken. Dafür werden rohe Eier in einem gewürzten Brei aus Asche und Sägespänen für drei Monate eingelegt.
Zum Schluss doch noch ein wenig "Dschungel-Camp": In China ebenfalls eine Delikatesse und als Aphrodisiakum geschätzt: Bullenpenis. Geschnitten oder am Stück ein Hochgenuss.
Das "Disgusting Food Museum" hat seit Ende Oktober in Malmö seine Pforten geöffnet. Dort werden nicht nur 80 besonders eklige Speisen gezeigt - die Besucher können zehn davon auch selbst probieren. Guten Appetit!