Arbeiten im Raumschiff

Diese Konzernzentralen sind wirklich wie von einem anderen Stern.

Riviera TwinStar Square: Die im Jahre 2011 erbauten Riviera TwinStar Square Towers stehen in Shanghai. Auf jeweils 216 Metern teilen sich die Agricultural Bank of China und die China Construction Bank die beiden Gebäude. Die beiden separat stehenden und doch zueinander geneigten Türme sollen Kontrast und Harmonie symbolisieren.
Adidas Laces: Das Adidas Laces ist Teil der Konzernzentrale "World of Sports"des Sportartikelherstellers Adidas. Das 2011 in Herzogenaurach erbaute Bürogebäude hat eine Fläche von 61.900 Quadratmetern, was in etwa der Fläche von acht Fußballplätzen entspricht. Der Grundriss soll an einen Sportschuh erinnern. Die Brücken, welche die Abteilungen verbinden, symbolisieren dessen Schnürsenkel (englisch "laces").
Bank of China Tower: Der 367 Meter hohe Turm, der die Bank of China beherbergt, ist das erste Gebäude außerhalb der USA, das die 1.000-Fuß-Marke durchbrochen hat. Durch die aus Dreiecken zusammengesetzte Form und die funkelnden Außenflächen erinnert der in Hong Kong stehende Turm an einen gigantischen Kristall.
Gazprom: Das 1994 in Moskau erbaute Gazprom-Gebäude wurde nach der darin befindlichen Firma benannt. Mit 151 Metern kein Riese unter den Türmen, sorgt der mögliche Nachfolger allerdings für Gesprächsstoff: Das Unternehmen plant einen neuen Wolkenkratzer in Form einer Gasflamme in St. Petersburg. Mit 460 Metern Höhe soll es das höchste Gebäude Europas werden.
General Motors Renaissance Center: Das General Motors Renaissance Center besteht aus fünf separaten Türmen, von denen General Motors vier als Konzernzentrale benutzt. Der Mittelturm beherbergt ein Marriott-Hotel, das Nobel-Drehrestaurant "Coach Insignia" rotiert in der Penthouse-Etage. Das 1981 fertiggestellte Gebäude befindet sich in Detroit.
Hearst Tower: Der 2006 erbaute Hearst Tower ist mit 182 Metern Höhe wahrlich kein Riese in der New Yorker Skyline. Trotzdem ist der Firmensitz der Hearst Corporation ein Pionier seiner Art: Der Turm erhielt als erstes Bürogebäude in New York die zweithöchste Auszeichnung in der Energieeffizienzbewertung "LEED" ("Leadership in Energy and Environmental Design"), da es viel weniger Energie als ein durchschnittliches Bürogebäude verbraucht.
ING House: "Schuh" oder "Staubsauger" wird dieses Gebäude aufgrund seiner außergewöhnlichen Form genannt. Tatsächlich ist das ING House der Hauptsitz des Finanzinstitutes ING Group in Amsterdam. Das 48 Meter hohe Gebäude wird von 16 Beinen aus Stahl getragen.
Jong-ro Tower: Dieses futuristische Gebäude in Seoul ist im Besitz der koreanischen Investmentfirma Samsung Securities. Auf der Spitze des 184 Meter hohen Jong-ro Tower sitzt ein Restaurant mit spektakulärer Sicht über die Stadt.
Petronas Towers: Die Petronas Towers befinden sich im Besitz des gleichnamigen Mineralölkonzerns. Eine für die Öffentlichkeit zugängliche Skybridge verbindet die beiden Türme in 170 Metern Höhe. Der Grundriss der je 452 Meter hohen Zwillingstürme gleicht der Form eines achteckigen Sterns, in Anlehnung an die islamische Architektur.
The Bow : The Bow - der Bogen - verdankt seinen Namen der wunderbaren Aussicht auf den Bow River in Calgary. Besonders auffällig ist die halbmondförmige Stahlrahmen-Struktur des Gebäudes. Der 236 Meter hohe Turm ist der Firmensitz des kanadischen Erdöl- und Gasförderunternehmens EnCana.
Tour CMA CGM: Der Tour CMA CGM ist im Besitz der gleichnamigen französischen Reederei. Der 2010 erbaute Turm befindet sich in Marseille und ist 143 Meter hoch. Das von der irakischen Star-Architektin Zaha Hadid entworfene Gebäude soll in seinem Design an ein Schiffssegel erinnern.
Torre Mare Nostrum : Das Gebäude mit dem wahrscheinlich innovativsten Design findet sich auf Barceloneta, einer Halbinsel in Barcelona. Die Fassade aus Glas soll die Stadt reflektieren. Der 86 Meter hohe Turm befindet sich auf dem Gelände eines ehemaligen Gaswerks und dient als Hauptverwaltung des multinationalen Unternehmens gasNatural fenosa.
The Lloyd Building : Das 95 Meter hohe Lloyd-Building dient als Firmensitz der international bekannten Versicherung Lloyd´s of London. Da einige der Treppen und Lifte sichtbar nach außen verlegt wurden, trägt es auch den Namen "Inside-Out-Gebäude". Die Bauzeit dieses Glashauses betrug acht Jahre.