Der Werbespot für den neuen Golf von Volkswagen hat im Internet für heftige Kritik gesorgt. Volkswagen hat nach der internen Prüfung des rassistischen Clips eine Reihe von Fehlern bei der Entstehung eingeräumt, zieht aber vorerst keine personellen Konsequenzen.

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"Wir haben fehlende Sensibilität und prozessuale Fehler festgestellt", sagte Rechtsvorständin Hiltrud Werner am Donnerstag. "Einige Kollegen waren auch nach dem ersten warnenden Hinweis aus der Social-Media-Community nicht aufmerksam und reaktiv genug."

Ob es möglicherweise zu geforderten Entlassungen kommen werde, sei noch nicht entschieden - sie habe großes Vertrauen in die entsprechende Arbeit der Disziplinar- und Personalausschüsse.

VW: Wirkung des Clips problematisch

"Personelle Konsequenzen würden wir allerdings nur dann ziehen, wenn vorsätzlich und wissentlich gegen unseren Code of Conduct und unsere Werte verstoßen wurde", betonte Werner. Dafür müsse klar nachweisbar sein, dass nicht nur ein Fehler, sondern grobe Fahrlässigkeit oder gar Vorsatz im Spiel waren. Bisheriger Stand sei, dass bei der Abnahme des Videos "keinerlei rassistische Intentionen eine Rolle gespielt haben".

Die Wirkung des Clips sei jedoch problematisch gewesen. "Zu Integrität gehört auch, dass wir uns als Führungskräfte und als Unternehmen auch dann vor unsere Mitarbeiter stellen, wenn Fehler passiert sind. Ein Bauernopfer wird es daher nicht geben." (dpa/kad)