• In der letzten Woche des Jahres 2021 werden die Pommes-Portionen bei McDonald's kleiner - aber nur in Japan.
  • Grund sind Lieferschwierigkeiten für den benötigten Rohstoff, die Kartoffel.

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Die Fast-Food-Kette McDonald's verkauft in Japan wegen Lieferproblemen eine Woche lang nur kleine Portionen Pommes frites. Von 24. bis 30. Dezember würden die Portionsgrößen begrenzt, um weitere Engpässe zu vermeiden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Die Kartoffeln hängen in Kanada fest

Der Import von Kartoffeln habe sich verzögert - wegen Überschwemmungen im Hafen von Vancouver in Kanada und wegen der allgemeinen Logistikprobleme durch die Corona-Krise. Zum Ausgleich bemühe man sich um Import per Flugzeug, hieß es weiter. Betroffen sind rund 2.900 McDonald's-Schnellrestaurants in Japan.

Deutschland, wo McDonald's mit der Eröffnung seines ersten Schnellrestaurants 1971 in München startet, ist von der Pommes-frites-Krise nicht betroffen. Stattdessen dankt das Unternehmen in einem Tweet seinen Kundinnen und Kunden für 50-jährige Treue.

(dpa/hau)

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