Die Schuldenkrise in Griechenland wächst sich immer mehr zur Sozialkrise aus. Einige Eltern geben ihre Kinder in Heimen ab.

Das berichtet der Nachrichtensender "n-tv". Demnach sind immer mehr Familien durch die Schuldenkrise vom sozialen Abstieg betroffen und geben ihre Kinder in Heime, weil das Geld nicht mehr reicht. Panagiotis Pardalis Dresios von der Hilfsorganisation "The smile of the child" sagte "n-tv" im Interview:

"Es sind harte Zeiten für das Land. Die Krise trifft direkt die Familien. Es gibt immer mehr Fälle von Gewalt, immer mehr Fälle von Missbrauch - und das wird in den nächsten Monaten noch schlimmer werden." Viele freiwillige Helfer engagieren sich in den Heimen - genügend Platz für alle bedürftigen Kinder gibt es aber nicht.

Steigende Arbeitslosigkeit, wachsende Armut und immer mehr Drogensüchtige und Obdachlose auf den Straßen zeichnen dem "n-tv"-Bericht zufolge zudem ein deutliches Bild der Sozialkrise in Griechenland. (she)