Griechenland-News: Alles zur Athen-Krise

Griechenland steckt schon seit Jahren in einer schweren Finanz- und Schuldenkrise. Die Europäische Union (EU), die Europäische Zentralbank (EZB) und der Internationale Währungsfonds stützen die griechische Wirtschaft seit Mitte 2010 mit Hilfsprogrammen. Im Gegenzug dazu mussten die griechischen Regierungen ein strenges Sparprogramm umsetzen. Mitte 2011 haben die Euro-Länder ein zweites Rettungspaket für Griechenland beschlossen, um den Staatsbankrott sowie den darauf wahrscheinlich folgenden griechischen Ausstieg aus dem Euro ("Grexit") zu verhindern. Seit Januar 2015 ist die links-rechts-Koalition aus Syriza und ANEL an der Macht. Ministerpräsident Alexis Tsipras sowie sein Finanzminister Gianis Varoufakis haben Ende Februar eine Verlängerung des aktuellen Hilfsprogramms beantragt, wollen jedoch Veränderungen an dem Sparprogramm erreichen.

Nach 17-stündigen Verhandlungen haben sich die Staats- und Regierungschefs der Eurozone mit Griechenland geeinigt. Warum die Gespräche solange dauerten, was die Knackpunkte der Verhandlungen waren - und ob die Griechenland-Krise nun endgültig gelöst ist: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Einigung in der Schuldenkrise.

Seit Samstag verhandelt die EU und die Eurozone über das von Griechenland vorgelegte Sparpaket sowie über die Frage, ob es ein neues Hilfspaket für das Krisenland geben wird. Bislang gibt es keinen Durchbruch. Alle News zur Griechenland-Krise und zur Frage Grexit oder neues Hilfspaket in unserem Live-Ticker.

Am Sonntag geht es für Griechenland um alles: Entweder einigt sich Athen mit der Euro-Gruppe – oder aber es droht der Grexit. Ein Rückkehr zur Drachme würde die Regierung vor eine weitere Herausforderung stellen. Aber wie könnte die Wiedereinführung überhaupt funktionieren?

Bei dem Referendum hatten sich die Hellenen entschieden:  Die Mehrheit hatte sich gegen die von der EU angebotenen Sparmaßnahmen ausgesprochen. Damit hat sich der Krisenstaat in eine noch brenzligere Lage gebracht. Das angespannte Verhältnis zwischen Griechenland und der Europäischen Union steht die nächsten Tage vor höheren Hürden als je zuvor. Doch auch schon vorher gab es wenig Hoffnung für ein gutes Verhältnis zwischen den Hellenen und dem Rest der Europäischen Bevölkerung.

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Griechenland hat geliefert: Am Donnerstag hat die griechische Regierung den Euro-Partnern eine umfassende Reformliste vorgelegt. Im Gegenzug fordert Alexis Tsipras ein neues Hilfsprogramm. Alle News zu Griechenland in unserem Live-Ticker.

Während Athen und die Euro-Gruppe daran arbeiten, das hochverschuldete Griechenland vor dem Staatsbankrott zu retten und einen Grexit zu verhindern, taucht auf einer Kreditkartenabrechnung offenbar die Drachme wieder auf.

Um Mitternacht läuft die Frist ab, die die Geldgeber Griechenland gestellt haben. Bis dahin muss die Regierung in Athen neue Reformvorschläge vorlegen, sonst gibt es kein drittes Hilfspaket für das Krisenland. Alle News zu Griechenland in unserem Live-Ticker.

Exil-Grieche ergreift verzweifelte Maßnahme um Sohn Geld zu schicken.

Der Mord der Woche im "Tatort", die neuesten Folgen der "Big Bang Theory", die tägliche Dosis "Gute Zeiten, schlechte Zeiten", die 100. Wiederholung von "Pretty Woman" oder die Ausstrahlungstermine der Fußball-Bundesliga: Hier finden Sie auf einen Blick alle Sendetermine ihrer Lieblingsserien und Live-Shows, dazu alle Top-Filme und Sport-Events.

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Die Kanzlerin im Dauerstress: Jede Woche klappert Angela Merkel mehrere Duzend Termine ab – in der Griechenland-Krise schnell noch mehr. Aber wie sieht eigentlich so ein typischer Arbeitstag aus? Und bleibt da überhaupt noch Zeit für Entspannung und Urlaub?

Wie geht es weiter mit Griechenland? Die Geldgeber fordern ein neues Reformpaket, Athen will liefern. Alle News zu Griechenland in unserem Live-Ticker.

Alexis Tsipras pokert nach dem Referendum weiter. Neue Reformvorschläge lassen noch immer auf sich warten. Doch um Forderungen bleiben die Griechen nicht verlegen. So beantragte die Regierung ein drittes Hilfspaket beim Europäischen Rettungsfonds. Auch das Thema Schuldenschnitt ist noch lange nicht vom Tisch

Ein Foto aus Griechenland geht am Wochenende um die Welt: Der griechische Rentner Giorgos Chatzifotiadis aus Thessaloniki sitzt auf dem Boden vor einer Bank und weint, weil er seine Rente nicht bekommt. Der Australier James Koufos sieht diese Szene und beschließt zu helfen. Am Ende steht eine Geschichte, die Hoffnung in Zeiten der Griechenland-Krise macht.

Das Gezerre um eine Einigung im Schuldendrama kommentiert die internationale Presse sehr unterschiedlich. Eine Zeitung kritisiert das Hin und Her zwischen "Weiterwursteln und Grexit". Die griechische Presse sieht das Ende des griechischen Dramas spätestens bis Sonntag. Die Regierung müsse sich entscheiden.

Seit einer Woche sind in Griechenland die Banken geschlossen, für die Bevölkerung spitzt sich die Krise damit zu: Wichtige Importe bleiben aus, Lebensmittel und Medikamente werden knapper. Wie sehr belasten die Engpässe die Menschen – und wie reagieren sie darauf?

Der Griechenland-Poker geht auch nach dem Referendum weiter. In Brüssel gehen die Gespräche um die Rettung des Landes in die nächste Runde. EU-Kommissionschef Juncker spricht sich für Verbleib der Griechen in Eurozone aus. Einen Grexit lehnt er ab. Alle News zu Griechenland in unserem Live-Ticker.

Das Ergebnis des griechischen Referendums hat die Frage, wie es mit Hellas weitergeht, nicht leichter gemacht. Trotzdem könnte sich die Krise auch als Chance erweisen – für mehr Integration.

"Minister No More!" – Nicht mehr Minister! Trotz des Triumphs beim griechischen "Nein"-Referendum wirft Gianis Varoufakis nun hin. Aber was bedeutet der Rücktritt des Finanzministers für mögliche neue Verhandlungen? Ist die Schuldenkrise nun einfacher zu lösen? 

Die Griechen haben mit "Nein" gestimmt, den Sparkurs der EU abgelehnt. Das hat weitreichende Konsequenzen. Eine Einigung mit den Geldgebern wird jetzt noch schwerer, Hellas steht am Scheideweg. Als erste Konsequenz verkündet der griechische Finanzminister Varoufakis seinen Rücktritt. Alle News zu Griechenland in unserem Live-Ticker.

Die Griechen haben den Geldgebern die rote Karte gezeigt. Am Sonntag sprachen sie sich gegen das Sparpaket aus. Muss es jetzt neue Verhandlungen geben oder ist der Grexit die einzige Lösung? Und wer ist Schuld am "Nein" der Griechen?

Ein Popstar geht. Gianis Varoufakis ist nicht länger griechischer Finanzminister. Sein Image eines Polit-Rebellen pflegt der linke Wirtschaftsprofessor bis zum Schluss.

Eigentlich hat die Partei des griechischen Premiers Alexis Tsipras einen Sieg verbucht: Die Griechen stimmten beim Referendum mit einem "Nein" zu Sparmaßnahmen. Trotzdem verkündet Finanzminister Gianis Varoufakis jetzt seinen Rücktritt.

"Sieg der Demokratie" könnte Griechenland den Euro kosten.

Alle Warnungen aus Brüssel liefen ins Leere. Die Mehrheit in Griechenland hat die Nase voll von den Reformzwängen - und stimmte bei dem Referendum mit "Nein". In Griechenland herrscht Jubelstimmung, in Europa Ratlosigkeit.

Die Griechen haben sich bei dem Referendum mit deutlicher Mehrheit gegen das Sparprogramm ausgesprochen. Während die Linke das Ergebnis begrüßt, nennt die CSU die Regierung Tsipras Erpresser. Für die CDU und die SPD ist hingegen klar, dass es nun noch schwerer werde, sich mit der griechischen Regierung doch noch zu einigen.

Es ist der Tag der Entscheidung: Die Griechen haben in einem Referendum über die Sparpolitik abgestimmt. Ministerpräsident Alexis Tsipras hat für ein "Nein" geworben, die Griechen sind ihm mit deutlicher Mehrheit gefolgt. Die Entwicklungen rund um das griechische Referendum in der Ticker-Nachlese.

Nein oder ja? An diesem Sonnabend sollen die Griechen darüber abstimmen, ob sie ein längst nicht mehr gültiges Programm der Geldgeber ablehnen oder befürworten. Es ist nicht die einzige Kuriosität dieses Referendums, dessen Legalität vom Europarat in Straßburg bereits in Zweifel gezogen wurde. Alle Zahlen und Fakten rund um die Volksabstimmung, die Europa in Atem hält.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) schließt ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone nicht aus, die Griechen hätten am Sonntag bei dem Referendum die Wahl. Am Freitagabend warb der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras vor tausenden Demonstranten in Athen für ein "Nein" zum Sparprogramm. Endet die Abstimmung tatsächlich so, könnte das den "Grexit" nach sich ziehen.

In der Griechenland-Krise steht die Entscheidung an: Am Sonntag entscheiden die Bürger Griechenlands in einem Referendum über die Sparpolitik. Die griechische Regierung wirbt für ein "Nein", Europas Spitzenpolitiker für ein "Ja". Aktuellen Umfragen zufolge zeichnet sich ein enges Rennen ab. Zugleich ist immer noch unklar, ob das Referendum überhaupt stattfindet: Das höchste griechische Verwaltungsgericht berät heute über eine Klage gegen die Abstimmung. Die Griechenland-Krise im Liveticker.

Ja oder Nein? Wie die Hellenen am Sonntag stimmen werden, ist noch völlig offen – auch wenn sich erste Tendenzen abzeichnen. Doch egal wie sie sich entscheiden werden. Sie wird schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen.

Keinen Bock mehr auf Krise? Gute Nachrichten aus Griechenland.

Im Schuldenstreit um Griechenland zeichnet sich noch immer keine Lösung ab. Ministerpräsident Alexis Tsipras fährt einen politischen Zickzack-Kurs, der bei den Geldgebern seit Wochen für großen Unmut sorgt und eine Einigung erschwert. IWF-Chefin Christine Lagarde unterstellt der Regierung unreifes Verhalten, welche ihr Schicksal offenbar an den Ausgang des Referendums hängt. Die Griechenland-Krise im Liveticker.

Mit seinem Zickzackkurs und diversen Verzögerungsmomenten hat der griechische Ministerpräsident seine Verhandlungspartner so sehr brüskiert, dass niemand mehr mit ihm sprechen will – zumindest, bis das Referendum am Sonntag stattgefunden hat. Waren die geplatzten Gespräche von Anfang an geplant – oder eher das Ergebnis politischer Unbedarftheit?

So reagiert die internationale Presse auf Athens Zick-Zack-Kurs.

Die Rettung Griechenlands droht zu scheitern, der Grexit rückt näher. Ob dieser am Ende kommt oder nicht – wünschenswert wäre er für Deutschland so oder so nicht.

Griechenland hat seine Schulden an den IWF nicht zurückgezahlt - dennoch gibt es weiterhin Hoffnung, dass die Eurogruppe mit Athen zu einer Einigung im Schuldenstreit kommt. Alexis Tsipras soll bereit sein, die Bedingungen der Geldgeber anzunehmen. Heute Nachmittag wollen sich die Euro-Finanzminister in einer Telefonkonferenz beraten. Die Griechenland-Krise im Liveticker.

Brite will durch Crowdfunding-Kampagne Griechenland retten.

Griechenland steuert auf den "Grexit" zu: Athen wird die heute Nacht fällige Rate von rund 1,6 Milliarden Euro an den Internationalen Währungsfond (IWF) nicht zahlen. Der griechische Finanzminister Gianis Varoufakis droht mit juristischem Vorgehen gegen EU-Institutionen, sollte Griechenland aus dem Euro ausgeschlossen werden. Brüssel hofft auf eine Last-Minute-Lösung, Bundeskanzlerin Angela Merkel ist skeptisch. Die Griechenland-Krise im Liveblog.

Eine Einigung in letzter Minute und die Absage des Referendums, ein "Nein" zum Sparprogramm und der "Grexit" oder ein "Ja" zum Sparprogramm, eine Ende der Regierung Tsipras und der Verbleib des Landes im Euro: Wie wahrscheinlich ist welches Griechenland-Szenario?

In weniger als einer Woche will die Athener Regierung ein Referendum abhalten – über ein Programm, das es dann nicht mehr gibt. Hier eine Analyse des überraschenden Schritt des griechischen Ministerpräsidenten:

Die Regierung in Athen will eine am Dienstag fällige IWF-Rate nicht zahlen.

Die Finanzkrise in Griechenland spitzt sich zu. Am Montag bleiben sämtliche Banken im Land geschlossen - ein bislang einmaliger Schritt in dem Euroland. Alle News zu Griechenland in unserem Live-Ticker.

Nach den gescheiterten Verhandlungen mit der EU greift der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras zu drastischen Mitteln: Ab Montag bleiben die Banken und Börsen geschlossen, der Geldverkehr wird kontrolliert. Was heißt das für die Griechen und was müssen Touristen jetzt wissen?

Mit den sich überschlagenden Sondersitzungen der Eurogruppe wird die Lage im Krimi um Griechenland immer unübersichtlicher. Die Verhandlungen waren einmal mehr gescheitert, Athens Regierung reagierte auf die Finanzkrise am Sonntagabend mit der Schließung der Banken. Ein Überblick über die Entwicklungen der vergangen Tage.

Es steht schlecht um Griechenland, der Streit um die Athener Reformliste nimmt kein Ende. Eigentlich sollte es schon vor dem Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag einen Deal geben. Doch der griechische Premier Alexis Tsipras pokert bis zuletzt.

Die griechische Presse charakterisiert am Donnerstag den EU-Gipfel als einen der wichtigsten in der Geschichte Europas. Deutsche und internationale Medien fokussieren sich vor allem auf die Personalie Alexis Tsipras sowie auf Sinn und Unsinn eines Grexits.

Die Zeit für eine Rettung Griechenlands wird knapp. Nur noch wenige Tage bleiben Alexis Tsipras und den Gläubigern sich in der Schuldenfrage zu einigen. Gelingt es nicht, droht die Staatspleite.

Griechenland droht der finanzielle Kollaps - Ende des Monats muss die Regierung 1,6 Milliarden Euro an den IWF zurückzahlen. Jetzt kommt raus: Athen sitzt auf einen riesigen Goldschatz. Könnte der Verkauf etwa alle Sorgen auf einen Schlag lösen?

Die Krise ist schon jetzt untrennbar mit ihr verbunden. Gelingt es Bundeskanzlerin Angela Merkel, den griechischen Knoten zu lösen, kann sie ihre Macht festigen. Eine Alternative ist nicht vorgesehen.

In dieser Woche beraten zum dritten Mal die Euro-Finanzminister über die Griechenland-Krise. Ganz Europa hofft, dass es nach der monatelangen Hängepartie endlich eine Einigung zwischen Athen und seinen Gläubigern kommt. Doch kurz vor den entscheidenden Verhandlungen diesen Mittwoch droht neuer Ärger. Offenbar ist jetzt ein Streit unter den Geldgebern entbrannt.

Die Hängepartie zieht sich weiter hin. Die griechische Regierung legte zwar neue Reformvorschläge vor, aber die reichen den Geldgebern noch nicht aus. Gelingt Athen keine Einigung mit seinen Gläubigern, droht dem Land die Staatspleite. Verfolgen Sie die aktuellen Entwicklungen in unserem Live-Ticker.