Regelmäßig veröffentlichen Wirtschaftsfachmagazine die Gehälter der Top-Verdiener – und hinterlassen bei normalen Bürgern ein flaues Gefühl in der Magengegend. Doch die neuesten Zahlen sprengen jede Dimension.

Rund sieben Euro Dollar – pro Tag! So viel verdient der der Manager des Hedgefonds "Appaloosa Management", David Tapper. Mit rund 2,5 Milliarden Euro im Jahr 2013 ist er der Spitzenverdiener in einer Branche, in der die Gehälter längst jedes normale Maß verloren haben. "Abgeschlagen" auf dem zweiten Platz: Steven Cohen mit einem Verdienst von 1,7 Milliarden; knapp dahinter mit 1,65 Milliarden Euro folgt John Paulson.

Veröffentlich hat die Liste das Fachblatt Institutional Investor's Alpha. Laut dem Magazin war 2013 sogar ein schlechtes Jahr für Hedgefond-Manager - trotzdem konnten sich die 25 erfolgreichsten von ihnen über rund 15 Milliarden Euro freuen. David Tepper gelang der Sprung an die Spitze der "Rich List" schon zum dritten mal in fünf Jahren. Das Geheimnis seines Erfolges im Markt der hochspekulativen Anlagen: Tepper setzt auf Marken, die derzeit keine guten Ruf genießen, wie z.B. die Fluggesellschaften American Airlines und United Continental. Das höhere Risiko bringt - wenn es gut läuft - höhere Gewinne für die Kunden seiner Fonds und damit auch für ihn. (dh)