"Two and a Half Men" ist zu Ende - und natürlich haben sich die Macher für das große Finale etwas ganz Besonderes ausgedacht. Aber Vorsicht - Spoiler-Alarm! Dieser Text verrät, was in der letzten Folge der Serie geschieht. Wenn Sie sich überraschen lassen wollen, sollten Sie nicht weiterlesen. Denn wir beantworten die Frage, ob Charlie Sheen in der finalen Episode zurückkehrt - und erklären, warum viele Zuschauer enttäuscht sind.

Zwei Männer machten aus "Two and a Half Men" eine Kultserie: Chuck Lorre, Erfinder und Produzent des Comedy-Hits, und Charlie Sheen, der in unnachahmlicher Art den Obermacho Charlie Harper mimte. Nach dem Bruch zwischen Lorre und Sheen ging es abwärts. Sheens Rauswurf konnten die Macher nie kompensieren - trotz der Verpflichtung von Ashton Kutcher.

Den Serien GZSZ und "Unter uns" laufen die Jungschauspieler davon.

Die Fehde zwischen Lorre und Sheen ruinierte nicht nur die Serie, sondern auch deren Finale, das gestern in den USA ausgestrahlt wurde. Monatelang hatten Fans spekuliert, ob Sheen noch einmal zurückkehren könnte - und wurden bitter enttäuscht. Denn: Lorre konnte es sich nicht verkneifen, Sheen noch einmal eine Breitseite zu verpassen.

Ein Klavier fällt vom Himmel

Charlie feiert in der letzten Episode in der Tat seine Wiederauferstehung. Die Zuschauer erfahren, dass der Chauvinist gar nicht tot ist, sondern in einem Versteck gefangen gehalten wird. Mehr als den (von einem Double dargestellten) Rücken Charlies bekommt man dennoch nicht zu sehen: Als in der allerletzten Szene Charlie endlich wieder vor der eigenen Haustür steht, fällt ein Klavier vom Himmel - und erschlägt ihn. Weil's so furchtbar ist, grinst anschließend Lorre selbst in die Kamera und sagt: "Gewonnen!" Um danach selbst von einem zweiten Klavier erschlagen zu werden.

Wer kaum glauben kann, was er hier liest: Hier gibt's die Szene auf YouTube:

Dass Gaststar Arnold Schwarzenegger einen Seitenhieb auf Sheens neue Serie "Anger Management" platzieren darf, macht das Finale nicht würdiger. Und so reiht sich auch "Two and a Half Men" in die lange Liste all jener Serien ein, die Zuschauer jahrelang begeisterten, um sie am Ende zu enttäuschen.

Die Twitter-Reaktionen in den USA sind größtenteils negativ. Dieser Nutzer bringt den Tenor recht treffend auf den Punkt:

Dennoch bietet das Serienfinale einen Höhepunkt: die Rückkehr von Jake, gespielt von Angus T. Jones. Der "halbe Mann", einst der süße Kinderstar der Serie, hat nach seiner Zeit beim Militär in Las Vegas viel Geld gewonnen.

In eine der wenigen Szenen, die Spaß machen, blicken die drei Hauptdarsteller gemeinsam in die Kamera. Und Walden Schmitt, der von Ashton Kutcher dargestellte Nachfolger Charlies, blickt in die Kamera und zieht ein Serienfazit, das wie die Faust aufs Auge passt: "Unglaublich, wie man so viel Geld mit so dummen Witzen machen kann!"