"The Voice of Germany": Das wurde aus den Musikern und Gewinnern

Das Warten hat ein Ende: Am 12. September startet die neunte Staffel von "The Voice of Germany". Als Juroren mit dabei sind dieses Jahr Mark Forster, Rea Garvey, Sido und Alice Merton. Welche Talente auf sie warten, wird sich zeigen. Bis dahin lohnt sich ein Blick auf die vergangenen Sieger und erfolgreichsten Teilnehmer. © spot on news

Seit 2011 ist "The Voice of Germany" im deutschen TV zu sehen. Seitdem begeistert die Casting-Show, bei dem dank der Blind Auditions die Stimme und nicht das Aussehen im Vordergrund steht, jährlich Millionen Zuschauer. Michael Schulte, Ivy Quainoo, Kim Sanders und Max Giesinger (v.l.n.r.) wurden durch ihre Teilnahme an der erste Staffel berühmt.
Ivy Quainoo aus Berlin ging 2011 als Siegerin der ersten Staffel von "The Voice of Germany" hervor. Seitdem hat sie sechs Alben herausgebracht und einen Echo gewonnen. Ihre letzten zwei Alben schafften es jedoch nicht einmal mehr in die Charts. 2018 nahm sie bei "Unser Song für Lissabon" teil, wo sie den vierten Platz belegte.
Max Giesinger schaffte es 2011 ins Finale bei "The Voice of Germany", musste sich jedoch von Ivy Quainoo, Kim Sanders und Michael Schulte geschlagen geben. Geschadet hat es nicht, denn der Musiker hat trotzdem Karriere gemacht und ist bis dato der erfolgreichste Sänger der Show - ganz ohne die Siegertrophäe. Sein drittes Album "Die Reise" hielt sich 2018 ganze 28 Wochen auf Platz 2 der deutschen Charts.
Michael Schulte hat die Chance ebenfalls genutzt und trotz seines dritten Platzes in Staffel eins einen Plattenvertrag unterschreiben können. Drei Alben hat er bereits herausgebracht und Deutschland zudem beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon den vierten Platz beschert. Sein Song "You Let Me Walk Alone" ist seitdem aus dem Radio nicht mehr wegzudenken.
Nick Howard entschied 2012 die zweite Staffel von "The Voice of Germany" für sich. Kein Wunder, immerhin ist der Brite bereits seit 2008 erfolgreicher Musiker. Seine Songs wurden sogar schon für Werbespots von Apple und Tommy Hilfiger verwendet. Seit 2016, als sein letztes Album erschien, ist es jedoch ruhig um den Sänger geworden.
Auch Andreas Kümmert war bereits vor seiner Teilnahme an "The Voice of Germany" 2013 musikalisch aktiv und erfolgreich. Der Sieg kam also nicht gerade überraschend. Schlagzeilen machte der Sänger jedoch mit seiner Teilnahme am ESC-Vorentscheid "Unser Song für Österreich" 2015 – den er zwar gewann, aber aus gesundheitlichen Gründen die Teilnahme ablehnte. 2018 erschien sein bisher achtes Album.
Charly Ann Schmutzler ist nicht nur die "The Voice of Germany"-Siegerin der vierten Staffel, sondern auch die Tochter von Schauspielerin Claudia Schmutzler, die durch die TV-Serie "SOKO Wismar" bekannt wurde. Richtig genutzt hat sie den Sieg 2014 jedoch nicht. Mittlerweile verfolgt sie eher ihre Schauspielkarriere, die sie dank ihrer Mutter auch schon vor ihrer Teilnahme bei "TVoG" ins Rollen gebracht hat.
Von Tay Schmedtmann hört man seit seinem Sieg bei "The Voice of Germany" 2016 nichts mehr. Im Gegensatz zu den anderen Siegern hat er nicht einmal ein Album herausgebracht. Lediglich seine Gewinner-Single "Lauf Baby lauf" wurde veröffentlicht.
Aller guten Dinge sind drei: Die Georgierin Natia Todua musste erst bei "X Factor" in Georgien und der Ukraine scheitern, ehe sie 2017 die siebte Staffel von "The Voice of Germany" gewann. 2018 probierte sie sich bei "Unser Lied für Lissabon" aus, landete jedoch auf dem vorletzten Platz. Dafür saß sie Anfang 2019 bei "Georgian Idol" in der Jury.
Samuel Rösch ist der amtierende "The Voice of Germany"-Gewinner. Er konnte 2018 mit seiner Stimme überzeugen. 2019 hat er sich zwei Urlaubssemester genommen, um auf Tour zu gehen, in den Charts ist er jedoch nicht vertreten.
Welches Talent 2019 den Sieg mit nach Hause nehmen wird, entscheiden neben den Zuschauern die Juroren Rea Garvey, Sido, Alice Merton und Mark Forster.