"The Crown": So sehen die Royals in der Netflix-Serie aus

"The Crown" ist nicht nur die bis dato teuerste Netflix-Produktion, sondern auch eine der erfolgreichsten. Bislang wurden drei der geplanten fünf Staffeln, die das Leben von Queen Elizabeth II. und ihrer Familie beleuchten, ausgestrahlt. © spot on news

Queen Elizabeth II. soll von der Netflix-Serie "The Crown" begeistert sein, berichtet der "Daily Mirror". Mit einer Ausnahme: Die Darstellung ihres Sohnes Prinz Charles als Mobbing-Opfer an der Privatschule Gordonstoun in der zweiten Staffel habe sie alles andere als gutgeheißen.
In den ersten beiden Staffeln wurde die Queen von Claire Foy verkörpert. Diese Rolle spielte die Britin so überzeugend, dass sie unter anderem mit einem Emmy und einem Golden Globe ausgezeichnet wurde.
Seit der dritten Staffel ist Olivia Colman in der Rolle der Monarchin zu sehen. Die britische Schauspielerin hat auch schon Erfahrung mit anderen royalen Charakteren gesammelt: Sie spielte in "The Favourite - Intrigen und Irrsinn" Königin Anne, wofür sie 2019 den Oscar als beste Hauptdarstellerin gewann.
Prinz Philip ist seit 1947 mit Queen Elizabeth II. verheiratet und seitdem ihr Begleiter im Hintergrund - eine Rolle, mit der er über die Jahre offenbar des Öfteren gehadert hat. Im Sommer 2017 hat er sich in die royale Rente begeben – mit damals stolzen 95 Jahren.
In den ersten zwei Staffeln wurde der gebürtige Prinz von Griechenland und Dänemark von Matt Smith gespielt. Dieser war dem Publikum bereits aus der britischen Kult-Science-Fiction-Serie "Doctor Who" bekannt, in der er von 2010 bis 2014 die Hauptrolle übernahm.
Seit Staffel drei mimt Tobias Menzies den Mann an der Seite der Monarchin. Die Ähnlichkeit mit dem Royal im damals mittleren Alter ist nicht zu leugnen.
Prinzessin Margaret war die jüngere Schwester von Queen Elizabeth II. und stand bis zur Geburt ihres Neffen Prinz Charles im Jahr 1948 an zweiter Stelle der Thronfolge. Im Februar 2002 starb sie im Alter von 71 Jahren in London.
In "The Crown" wird die junge Margaret von Vanessa Kirby verkörpert. Eine Rolle, die die Karriere der britischen Schauspielerin ins Rollen brachte. Anschließend war sie unter anderem in "Mission: Impossible – Fallout" und "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" zu sehen.
Helena Bonham Carter (r.) verkörpert die gereifte Prinzessin Margaret ab Staffel drei. Über ihr Engagement sagte sie anfangs: "Ich bin mir nicht sicher, wovor mir mehr graut: der realen Prinzessin Margaret gerecht zu werden oder in die Fußstapfen von Vanessa Kirby zu treten."
Prinz Charles nimmt in "The Crown" spätestens ab Staffel zwei eine zentrale Rolle ein. Immerhin ist er der direkte Thronfolger seiner Mutter Queen Elizabeth II. In den ersten beiden Staffeln als Kind wurde er von Julian Baring und Billy Jenkins gespielt.
Josh O'Connor übernimmt die Rolle des Kronprinzen seit Staffel drei. Erfahrung im Filmgeschäft hat er bereits: 2017 und 2019 wurde er für seine Leistungen in "God's Own Country" und "Only You" mit dem British Independent Film Award als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet.
Prinzessin Anne ist die einzige Tochter von Queen Elizabeth II. und Prinz Philip. Aktuell rangiert sie auf Platz 14 der britischen Thronfolge. Als Kind wird sie von Lyla Barrett-Rye dargestellt.
Erin Doherty wurde die Ehre zuteil, Prinzessin Anne ab der dritten Staffel von "The Crown" zu spielen. Als Vorbereitung auf diese Rolle schaute sich die Britin nach eigener Aussage unzähliges Filmmaterial der Prinzessin in jungen Jahren an. Gegenüber der "Vogue" schwärmte sie: "Sie ist so lustig und gleichzeitig so ehrlich."
König Edward VIII. wurde im Januar 1936 König - und dankte im Dezember desselben Jahres schon wieder ab. Grund war seine Liebe zur bürgerlichen US-Amerikanerin Wallis Simpson, die er heiraten wollte.
In den ersten beiden Staffeln übernahm Alex Jennings die Rolle des Ex-Königs, der, von der Familie quasi verstoßen, dem Partyleben in Paris frönt.
In der dritten Staffel hat er nur noch einen Kurzauftritt und wird von Derek Jacobi gespielt, der in seinem Lebenslauf bereits Rollen in zahlreichen Hollywood-Blockbustern verzeichnen kann. Darunter "Gladiator", "The King's Speech" oder "Mord im Orient-Express".
Nach seiner Abdankung und der Hochzeit mit Wallis Simpson wurde Eduard VIII. zum Herzog von Windsor degradiert. Die Hochzeit machte sie also immerhin zur Herzogin von Windsor.
In Staffel eins und zwei spielte Lia Williams die Herzogin. Die britische Schauspielerin dürfte vor allem Serienfans bekannt vorkommen: Unter anderem wirkte sie in "His Dark Materials", "The Missing" und "Doc Martin" mit.
In Staffel drei übernimmt Geraldine Chaplin die Rolle der Wallis Simpson. Die Tochter von Schauspiellegende Charlie Chaplin blickt auf eine beachtliche Karriere seit den 50er-Jahren zurück.
Prinzessin Diana war von 1981 bis 1996 mit Prinz Charles verheiratet. Aus dieser Ehe stammen die beiden Söhne William und Harry. Lady Dis tragischer Unfalltod im Jahr 1997 ließ die ganze Welt für einen Moment stillstehen. Sie ging als die "Königin der Herzen" in die Geschichte ein.