Damals und heute: Das ist aus den "Switch"-Stars geworden

Bernhard Hoëcker, der am 20. März 50 Jahre alt wird, gehörte zum festen Cast der Comedy-Show "Switch - TV gnadenlos parodiert!". Seitdem ist er in Deutschland eine feste Größe im Comedy-Business. Doch was machen er und seine Kollegen von damals eigentlich heute? © spot on news

Bernhard Hoëcker gehörte zur Original-Besetzung der beliebten Comedy-Sketch-Show "Switch - TV gnadenlos parodiert!", die von 1997 bis 2000 im deutschen Fernsehen lief. Danach ging seine Karriere steil bergauf.
Bernhard Hoëcker war jahrelang in den Fernsehsendungen "Genial daneben", "Schillerstraße" und von 2007 bis 2012 sogar in "Switch reloaded" zu sehen. Nach wie vor ist er im deutschen TV präsent - vor allem in zwei Rateshows. Seit 2014 ist er festes Mitglied bei "Kaum zu glauben!", seit 2015 bei "Wer weiß denn sowas?".
Comedian Michael Müller war ebenfalls von Anfang an bei "Switch" dabei. Er parodierte unter anderem David Duchovnys Figur Fox Mulder aus der Sci-Fi-Serie "Akte X – Die unheimlichen Fälle des FBI", Deutschlands einst bekanntesten TV-Arzt, Dr. Stefan Frank, "Der Arzt, dem die Frauen vertrauen", sowie Film- und Literaturkritiker Hellmuth Karasek.
Zwar war Michael Müller später auch noch bei "Switch reloaded" zu sehen, im Gegensatz zu Kollege Bernhard Hoëcker ist es mittlerweile aber eher ruhig um ihn geworden. Ab 2010 war Müller in der monatlichen WDR Comedy- und Kabarettsendung "Stratmanns" zu sehen, die 2016 eingestellt wurde.
Petra Nadolny feierte mit "Switch" 1997 ihren Durchbruch. Zwar ließ auch sie sich 2007 zu "Switch reloaded" hinreißen, doch richtig Karriere hat sie anschließend als Schauspielerin gemacht.
Seit 2000 spielte Petra Nadolny in verschiedenen TV-Serien wie der "SOKO"-Reihe oder "Die Camper" mit und war neben zahlreichen Fernsehfilmen auch in Kinofilmen wie "Bruder vor Luder" (2015), "Benjamin Blümchen" (2017) oder "Zu weit weg" (2018) zu sehen.
Susanne Pätzold verließ "Switch" nach der dritten Staffel. Für "Switch reloaded" kam sie jedoch zurück und parodierte dort unter anderem RTL-Moderatorin Inka Bause oder die Politikerinnen Claudia Roth und Ursula von der Leyen.
Susanne Pätzold war abseits des "Switch"-Universums aber nicht untätig. Sie war als Schauspielerin in TV-Produktionen wie "Mobbing Girls" (1998), "Einmal Prinz zu sein" (2000) oder "Rennschwein Rudi Rüssel" (2008) zu sehen. Außerdem tourt sie mit eigenen Comedy-Programmen durchs Land, wie etwa mit der Love Comedy "Bis dass der Tanz uns scheidet".
Peter Nottmeier parodierte für "Switch" gut und gerne Talk-Ikone Alfred Biolek, war aber auch als Showmaster Dieter Thomas Heck oder Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki (1920-2013) in der Sketch-Show zu sehen.
Peter Nottmeier hatte schon vor "Switch" erfolgreich als Schauspieler gearbeitet und knüpfte nach dem Show-Aus an diese Erfolge an. Allerdings widmete er sich nicht nur der Comedy-Schiene, sondern trat in Krimi-Formaten wie "Tatort", "Balko" oder "Ein Fall für zwei" auf.
Mona Sharma war nur die ersten beiden Staffeln ein Teil von "Switch", ihre Parodien von Ex-Bro'Sis-Star Indira Weis, Kultfigur Pippi Langstrumpf und Reality-TV-Teilnehmerin Tatjana Gsell sind jedoch legendär.
Mona Sharma, hier mit Peter Nottmeier, konnte sich ebenfalls zu einem Comeback bei "Switch reloaded" hinreißen lassen, ist seitdem aber hauptberuflich als Kolumnistin und Comedy-Schauspiel-Coach tätig.
Michael Kessler stieß in der dritten Staffel zum "Switch"-Cast dazu und überzeugte mit seinem Comedy-Talent vor allem als RTL-Chefnachrichtensprecher Peter Kloeppel oder TV-Moderator Andreas Türck.
Michael Kessler kann aber nicht nur hervorragend parodieren, er ist zudem ein guter Schauspieler, der bereits in zahlreichen TV- und Kino-Filmen sowie Fernsehserien mitgespielt hat. In seiner Personality-Show "Kessler ist..." schlüpfte er ab 2014 in die Rollen verschiedener Promis wie Comedian Bülent Ceylan oder Sängerin Stefanie Hertel.
Schauspielerin Bettina Lamprecht stieß wie Michael Kessler ab Staffel drei zu "Switch".
Noch größere Bekanntheit erlangte Bettina Lamprecht durch ihr Mitwirken in Anke Engelkes Show "Ladykracher" sowie Bastian Pastewkas Serie "Pastewka". Außerdem hatte sie in den ersten drei Staffeln der Serie "Bettys Diagnose" (2015-2017) die titelgebende Hauptrolle inne. 2020 war sie im Kino in "Die Känguru-Chroniken" zu sehen.