"Promi Big Brother" hat seinen einzigen wirklichen Promi verloren. Am Dienstagabend zog "Baywatch"-Star David Hasselhoff aus dem Container aus. Angeblich, weil er zu seinem kranken Vater musste. Das glaubte von Anfang an kein Mensch - und wie jetzt bekannt wurde, ist an der Geschichte wohl wirklich nichts dran.

Es war aber auch unglaublich: Sat.1 konnte für sein Dschungelcamp-Konkurrenz-Format jemanden verpflichten, den man mit viel gutem Willen als internationalen Star bezeichnen konnte. 14 Tage lang sollte David Hasselhoff im "Promi Big Brother"-Container verbringen, am Ende ging er nach fünf Tagen. Das soll überraschend passiert sein, aber natürlich war der Abgang von Anfang an geplant.

Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, soll Hasselhoff nämlich nicht wie angekündigt zu seinem Vater nach Los Angeles geflogen sein, um ihn zu unterstützen. Stattdessen soll vorab vertraglich geregelt worden sein, dass er nicht länger als fünf Tage in der Show bleibt. Das erste Angebot zu der Sendung soll er sogar abgelehnt haben, da geplante Dreharbeiten mit seinem Aufenthalt kollidierten.

Das Boulevardblatt beruft sich bei der Meldung auf Insider. Demnach soll der "Baywatch"-Star nur einen Flug nach London gebucht haben, um seine Tochter zu sehen. Auch wenn Sat.1 gegenüber "Dwdl.de" eine Absprache mit Hasselhoff dementiert und an der Version mit dem Krankenbesuch festhält, wirkt das Ganze doch sehr inszeniert.