"Promi Big Brother" muss ab sofort komplett ohne Promis auskommen. David Hasselhoff, der einzige wirkliche Star unter den insgesamt zwölf C- bis Z-Promis, hat das Haus freiwillig verlassen. Aber warum?

Am Dienstag hat David Hasselhoff seinen Kult-Hit "I've been looking for freedom" in die Tat umgesetzt und das "Promi Big Brother"-Haus in Richtung Freiheit verlassen. Kurz vor 18 Uhr ging der Schauspieler und Sänger aus dem von Kameras überwachten Haus in Berlin-Adlershof und fuhr mit einer Limousine davon. Davor hatten die verbliebenen elf Bewohner noch Hasselhoffs größten Hit zum Abschied gekrächzt. Das war aber nicht der Grund für den Auszug von "The Hoff".

Offiziell hat er den Container verlassen, weil es seinem Vater schlechter geht. Im Sprechzimmer erfuhr der "Baywatch"-Star am Nachmittag, dass sich der Gesundheitszustand seines Vaters in den USA verschlechtert hat. Danach teilte er seinen Mitbewohnern mit, dass er zurück nach Los Angeles fliegen werde: "Ich muss gehen. Als ich hierher kam, war mein Vater schon krank. Ich wusste nicht, wie lange ich bleiben kann. Ich habe jetzt gerade einen Anruf bekommen. Er stirbt nicht, aber er hat Lungenprobleme. Und der Einzige, den er hat, das bin ich. Ich dachte, das Schwerste für mich wäre hier einzuziehen – aber jetzt ist es für mich das Schwerste zu gehen."

Am Dienstagabend kurz nach seinem Auszug hatten verschiedene Medien allerdings noch berichtet, Hasselhoff habe einen Nachschlag bei der Gage gefordert. Die "ganze Wahrheit" will Sat.1 erst am Mittwochabend um 22.15 Uhr verraten. So will man wohl die wenigen noch übriggebliebenen Zuschauer bei der Stange halten. Den wahren Grund werden wir aber ohnehin nicht hören - dass er seine Schuldigkeit getan hat und es nie geplant war, dass er länger im Container bleibt.

Vor seinem Auszug hatte Hasselhoff aber immerhin noch für einen großartigen Moment gesorgt: Die Bewohner mussten laut Anordnung der Regie intern darüber abstimmen, wer der Berühmteste von allen ist. Dieses Spiel bringe aber nichts, so Hasselhoff - er kenne die anderen ja nicht. David, Du wirst uns fehlen.

Mit Material von dpa.