Der Schreck unter den Fans war groß, als Netflix das Aus für die Kultsitcom "Friends" auf seinem Streamingdienst verkündete. Freunde der Serie müssen jedoch nicht lange trauern. Ab 14. November läuft die Serie in Deutschland beim Konkurrenten.

Mehr TV- & Streaming-News finden Sie hier

Seit Januar 2015 konnten Fans der Kultserie "Friends" auf dem Streamingportal Netflix mitfiebern, wie Joey (Matt LeBlanc), Phoebe (Lisa Kudrow), Ross (David Schwimmer), Chandler (Matthew Perry), Rachel (Jennifer Aniston) und Monica (Courtney Cox) ihr Leben in der Großstadt New York meistern.

2019 endet der Vertrag zwischen Netflix und dem Warner-Eigentümer AT&T, weswegen die Serie nur noch bis zum 13. November zum Abruf bereit steht. Die sechs Freunde verschwinden jedoch nicht von den Bildschirmen, sondern wechseln nur ihren Anbieter. Bereits ab dem 14. November wird die Serie bei der Konkurrenz-Plattform Amazon Prime Video zu finden sein, wie der Konzern nun mitteilte.

Amazon Prime Video rettet Streaminghit

Dort werden alle zehn Staffeln und somit 236 Episoden Prime-Mitgliedern exklusiv zur Verfügung gestellt - sowohl in englischer Originalsprache als auch deutscher Synchronfassung. Weil sich der Streaming-Konkurrent alle Rechte an der beliebten Serie gesichert hat, muss Netflix alle Folgen aus seinem Programm nehmen. Wie viel Amazon für die Rechte bezahlt hat, ist unbekannt.

Schlappe für Netflix

Langfristig könnte das ein herber Schlag für Netflix sein: Allein auf seinem Portal kann die Kult-Comedy aus den 1990er Jahren mehr als 32 Milliarden gestreamte Minuten aufweisen, was sie weltweit zu einer der gefragtesten Serien macht. Im Zuge dessen ließ sich der Entertainment-Konzern im vergangenen Jahr die Lizenz für 2019 satte 100 Millionen US-Dollar kosten

Auch "The Office", "Supernatural" und "The Big Bang Theory" werden langfristig zum hauseigenen Streamingdienst von AT&T und somit weg von Netflix wandern. (jkl)  © spot on news

So sieht das "Friends"-Baby aus

Das Serien-Baby ist heute 16 Jahre alt - und existiert gleich doppelt, denn es wurde damals von Zwillingen gespielt.