Man kann es sich kaum vorstellen, aber: Carmen Geiss räkelt sich am Freitagabend bei "Let's Dance" derart lasziv auf dem Tanzparkett, dass sich darüber die Juroren Motsi Mabuse und Joachim Llambi in die Haare kriegen. Aber der Reihe nach.

Dieser Auftritt spaltete die Jury von "Let's Dance": In der Movie-Edition legte Carmen Geiss mit ihrem Tanzpartner Christian Polanc einen flotten Tango hin. Im hautengen Tanzkleid glitzerte sie wie eine Weihnachtskugel und wackelte zu "Perhaps, Perhaps, Perhaps" von den Pussycat Dolls aus dem Hollywood-Blockbuster "Brokeback Mountain" rhythmisch mit dem Po.

Motsi Mabuse war vom Tango-Luder Carmen ganz hin und weg. Sie bemängelte zwar die Oberkörperhaltung, lobte aber ihre Fußarbeit. Eine Meinung, die Chefjuror Joachim Llambi nicht teilen mochte. Der Dialog in dramatisierter Form:

  • Llambi: "Die Fußarbeit war einfach falsch."
  • Motsi: "Wieso? Ich habe das nicht so gesehen."
  • Llambi: "Dann solltest du dir mal die Augen putzen."
  • Motsi: "Ich bin jünger. Vielleicht brauchst du eine Brille."

Das Ende der Geschichte: Von der Jury gab es 20 Punkte, und die Zuschauer wählten Carmen Geiss und ihren Tanzpartner Christian Polanc in die nächste Runde.

Lilly Becker ist raus

Ganz anders Lilly Becker. Für die Ehefrau von Ex-Tennisprofi Boris Becker hat es sich ausgetanzt. Für ihre Tanzeinlage bekam sie die wenigsten Anrufe - und das, obwohl Lilly für ihren Tango von den "Let's Dance"-Jury mit 24 Punkten belohnt wurde.

Für Tollpatsch-Königin Larissa Marolt lief es diesmal hingegen glatt. Nachdem in der vergangen Wochen Joachim Llambis knallhartes Urteil bei der Österreicherin zu einem tränenreichen Auftritt geführt hatte, holte sie diesmal mit einem Paso Doble zu "Malaguena" von Brian Setzer aus dem Film "Irgendwann in Mexiko" 23 Punkte. Llambis Urteil: "Ich frag mich, warum man einen erst einmal piesacken muss, damit er eine Leistung abruft. Es war nicht umsonst, dass du letzte Woche geweint hast." (kom)