Durch das bevorstehende Serien-Aus der "Lindenstraße" muss sich TV-Urgestein Marie-Luise Marjan alias Mutter Beimer nach neuen Jobs umschauen. Einen hat sie möglicherweise schon in der Tasche: die RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zeigt Interesse.

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Sagenhafte 34 Jahre lang spielte Marie-Luise Marjan die Rolle der Mutter Beimer in der ARD-Serie "Lindenstraße". Ende des Jahres wird die Serie allerdings eingestellt, die letzte Folge wird im März 2020 ausgestrahlt.

RTL hat Interesse

Rente kommt für die Schauspielerin allerdings noch nicht infrage. Und das muss wohl auch nicht sein: Die Macher der Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" zeigen Interesse.

Wie RTL-Pressesprecher Frank Pick der "Bild"-Zeitung bestätigt, müsse der Sender nur noch die richtige Rolle für Marjan kreieren: "Vom Ersten zu Deutschlands Daily Nummer eins – bei einem entsprechenden Rollenprofil würden wir uns sehr freuen, mit Marie-Luise Marjan zusammenarbeiten zu dürfen."

Wird sie ein Mitglied im Gerner-Clan?

Einer, der schon ganz genaue Vorstellungen für die Zusammenarbeit hat, ist Wolfgang Bahro alias GZSZ-Fiesling Dr. Jo Gerner.

"Marie-Luise Marjan ist eine hervorragende Schauspielerin, die genauso als Mutter Beimer wie Dr. Gerner zur Fernsehlegende geworden ist. Es wäre ein weiteres GZSZ-Highlight für mich, wenn wir beide einmal gemeinsam vor der Kamera stehen würden. Zum Beispiel als Gerners Mutter oder in einer anderen tragenden Gastrolle innerhalb des Gerner-Clans."

Nette oder fiese Rolle für Marjan?

Chryssanthi Kavazi alias Laura Lehmann wünscht sich hingegen eine liebenswürdige Rolle für Kollegin Marjan. Ebenso wie Valentina Pahde alias Gerners Enkelin Sunny Richter: "Marie-Luise Marjan ist eine großartige Schauspielerin und sehr sympathische Dame. Ihre liebenswürdige Rolle ist wie Sunny. Ich könnte sie mir daher gut als Tante von Sunny vorstellen."

Marie-Luise Marjan hat sich zu der Idee noch nicht geäußert. (bl)  © spot on news

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GZSZ in Spielfilmlänge: 95 Minuten Dramakonzentrat

"Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist für RTL, was "Buddenbrooks" für Thomas Mann ist – das zu behaupten wäre natürlich ein Frevel. Die Unterschiede sind immens – allein, weil es dem Literaturnobelpreisträger nicht gelungen ist, derart viele Abgründe auf 800 Seiten zu bannen, wie es dem Privatsender in 95 Minuten gelingt.