Beim ZDF läuten die Alarmglocken. Der Grund: Inka Bause kommt mit ihrer neuen Talkshow "Inka!" einfach nicht in Fahrt. Die Einschaltquoten sind weit unter den Erwartungen, die Sendung gähnend langweilig. Stellt sich die Frage: Ereilt Bause ein ähnliches Schicksal wie seinerzeit Thomas Gottschalk mit seiner ARD-Plauderstunde "Gottschalk Live"?

Inka Bause hat ein Problem: Die Quoten ihrer neu gestarteten Talkshow "Inka!" sind im Keller. Ein ZDF-Sprecher gibt sich auf Anfrage unseres Portals gelassen: "Wir lassen die Redaktion jetzt einfach mal machen." Die Sendung befinde sich noch am Anfang, man müsse jetzt einfach abwarten. Doch die Zeit läuft, und sie läuft gegen "Inka!".

Täglich verliert die "Bauer-sucht-Frau"-Kupplerin im Zweiten an Zuschauern. Im Vergleich zur Premiere vor vier Tagen haben sich die Einschaltquoten sogar halbiert. Die angestrebte Verjüngungskur des Nachmittagsprogramms scheint gescheitert, denn die jungen Zuschauer bleiben fern, ignorieren Inkas Talkshow. Wie geht's also weiter, beziehungsweise: Geht es für "Inka!" überhaupt weiter?

Gut möglich, dass Bause das gleiche Schicksal wie seinerzeit Thomas Gottschalk ereilt. Zur Erinnerung: Der Ex-"Wetten, dass..?"-Moderator lud ab Dezember 2012 im ARD-Vorabend bei "Gottschalk Live" in sein Wohlfühl-Wohnzimmer ein. Nach nur wenigen Wochen musste die Show aufgrund enttäuschender Einschaltquoten bereits überarbeitet werden - ohne Erfolg. Gerade einmal 70 Folgen lang war "Gottschalk Live" auf Sendung, ehe der Sender den Stecker zog.

Auch bei Bause läuft offenbar schon eine Überarbeitung. Die Produktionsfirma "Strandgutmedia" sucht einen neuen Produktionskoordinator. Zudem rüstet sich das ZDF schon für den Notfall: Auf Anfrage erklärte der Sender, dass neue Folgen der Kochsendung "Topfgeldjäger" im Programm eingeplant seien.