20 Jahre ist es her, dass die erste "Big Brother"-Staffel gelaufen ist. Nun geht das Reality-Format in eine neue Runde - wieder 100 Tage lang und wieder mit ganz normalen Menschen. In unserem Live-Blog bleiben Sie auf dem Laufenden.

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Rebecca kommt an ihre Grenzen

20. Februar: Auch in Folge 10 gibt es für Mareike nur ein Thema: Die Nominierung von Vanessa. "Das ist wie ein Schlag ins Gesicht", erklärt sie Mac und Philipp. Kein Wunder also, dass Mareike beim Zauntreffen erneut auf Konfrontationskurs geht. Statt Frieden herrscht weiter böses Blut - Lästerattacken inklusive. Nach dem gesprächsintensiven Vormittag entspannen die Glashaus-Mädels in der Sauna und im Whirlpool - und geizen nicht mit ihren Reizen.

Währenddessen müssen Rebecca, René und Pat für die Wochenaufgabe neue Beautyprodukte herstellen. Auf der Liste stehen Deo, Massagebars und Zahnpasta. Dabei kommt Rebecca an ihre Grenzen, was für einen Tränenausbruch sorgt.

Im Glashaus ist die Stimmung hingegen gut: Das Zuschauerranking wird präsentiert. Philipp steht auf Platz 1, Michelle auf Platz 2 und Mac auf Platz 3. Vor lauter Freude fallen sich Philipp und Michelle in die Arme, ein Küsschen gibt es auch. Das Thema Liebe steht bei den restlichen Glashausbewohnerinnen ebenfalls hoch im Kurs: Wer ist hot und wer not?

Während Maria über ihre Vorlieben bei gewissen Körperteilen philosophiert, berichtet Michelle von ihrer Bewertungsliste ehemaliger Liebhaber- und Liebhaberinnen. Außerdem wittern Michelle und Gina eine Liebesstory zwischen Mareike und Mac. Während Mareike nichts ausschließen möchte, hat Mac eine klare Meinung. "Sie ist gar nichts für mich", erklärt der Österreicher. Pat brennt hingegen ein ernsteres Thema auf der Seele. Er berichtet von Hasskommentaren und Stalkern, mit denen er bereits zu kämpfen hatte.

Rebecca ist für den Einkauf zuständig

19. Februar: Mareike ist neu im Glashaus und muss dort nun auch Bewertungen über sich ergehen lassen. Nutella am Morgen beruhigt davor die Nerven. Sie erhält 2,9 Sterne von den Zuschauern. "Das ist krass gut!", motivieren die anderen Glashaus-Bewohner.

Danny ist der Neuankömmling im Blockhaus - und fühlt sich sofort wohler als im Glashaus, "weil die Stimmung besser ist". Doch nicht alles ist rosig in dem kleinen Holzhaus: Die Kandidaten haben lediglich 150 Euro für die Woche erspielt und müssen nun mit dieser Summe für sieben Leute einkaufen. Rebecca, auf die gleich mehrere Männer ein Auge geworfen haben, ist für den Einkauf zuständig. Als die anderen das Ergebnis sehen, bekommen sie ihre Zweifel, ob die Lebensmittel - Tabakwaren eingeschlossen - für eine Woche reichen.

Die Glashaus-Bewohner hingegen schwimmen weiter im Luxus und können sich über eine Essenslieferung mit hochwertigen Produkten freuen. "Wie Schlaraffenland", meint die begeisterte Cathleen.

Neu: Es gibt nun auch einen "Big Brother"-Podcast. Gina, Cathleen und Mac aus dem Glashaus sprechen begeistert die erste Folge ein. Gina ist dabei genervt von Mac, weil er ständig Soundeffekte einbaut und sie sich nicht konzentrieren kann.

Die Blockhaus-Bewohner vermuten derweil, dass im Podcast über sie gelästert wird. Schnell schlägt die Stimmung aber ins Positive um, denn Rebecca hat eine Wette verloren und muss nun dem nackten Danny beim Duschen zusehen. "Ich wollte dein Ding mal anschauen", sagt sie. "Er war nicht klein!", verrät sie den anderen danach.

Und nach einem verlorenen Spiel mit Mac muss Philipp Michelle einen Kuss auf den Mund geben. "Wie Teenies", kommentiert Mac amüsiert den ersten "Big Brother"-Kuss.

Wutausbruch nach der Entscheidung

18. Februar: Die Entscheidung vom Vortag ist Thema Nummer Eins bei den Kandidaten. Es traf Cathleen und Mareike - was zu einer explosiven Stimmung unter den Bewohnern führt.

Cathleen, Mareike und auch Mac fordern eine Erklärung für die Wahl. Mac ist besonders enttäuscht von Gina, die ihn nominiert hat. "Ich habe dir jeden Tag vegetarisches Essen gekocht!"

Auch Mareike ist nicht erfreut und hält Vanessa am Zaun eine ordentliche Standpauke. Wenigstens Mac und Gina begraben am Ende noch das Kriegsbeil. Im Blockhaus herrscht hingegen Kuschelkurs.

Natürlich warten auch wieder Spiele auf die Bewohner: Zum ersten Mal treten die Glashausbewohner gegen die Kandidaten im Blockhaus an. Am Ende gewinnen die Bewohner des Glashauses - sie zeigen mehr Köpfchen bei Rechenaufgaben. "Big Brother" belohnt so viel Talent mit Badezusätzen. Die Mädels zögern nicht lange und springen gemeinsam in die Badewanne.

Beim zweiten Spiel müssen die Kandidaten ihr Geschick beweisen und mithilfe von Wäscheklammern und Holzstielen einen Turm bauen. Der Clou: Die beiden Häuser spielen gemeinsam. Sie meistern die Aufgabe und die Blockhausbewohner bekommen eine Belohnung: einen Becher Eis, der brüderlich geteilt wird.

Eine neue Regel von "Big Brother" erhitzt derweil die Gemüter im Glashaus. Wer die beste Bewertung hatte, darf nicht nominiert werden - was Denny seinen Platz sicherte. Denn Michelle und Maria hätten den Profiboxer nominiert. Denny wechselte ins Blockhaus und Mareike ins Glashaus. Vor allem Denny weint dem Glashaus keine Träne nach und lästert direkt über seine ehemaligen Mitbewohner. Vor allem Michelle bekommt ihr Fett weg: "Sie ist einfach nur Fake."

Zwei Bewohner sind besonders unbeliebt

17. Februar: Die Stimmung im "Big Brother"-Haus droht langsam zu kippen – und die erste Entscheidung steht auch noch bevor. Die Bewohner des Blockhauses müssen Aufgaben absolvieren. Den von "Big Brother" geforderten Holzunterstand bauen sie mit Bravour.

Doch bei der zweiten Aufgabe hapert es. René, Cedric und Vanessa müssen innerhalb einer halben Stunde alle Holzscheite in zwei teilen.

Es ist zwar knapp, aber die drei Kandidaten haben in der vorgegebenen Zeit keine Chance. Es folgt das Wechsel-Match, indem die "Blockis" Bälle in an der Decke befestigte Körbe werfen müssen. Die Krux: Währenddessen liegen sie rücklings auf einem Rollbrett.

Cedric geht mit zehn Treffern als Spitzenreiter aus dem Wettbewerb hervor und darf ins Glashaus ziehen. Seinen Platz überlässt er aber Mareike. Dafür wechselt Danny vom Glashaus ins Blockhaus.

Im Glashaus müssen sich die Bewohner harter Kritik stellen: Ihnen werden teils fiese Kommentare von Zuschauern gezeigt. Vor allem beim Thema Sauberkeit im Haus kommt es dabei zu Diskussionen. Schließlich steht die erste Entscheidung an: Wer ist am unbeliebtesten und wird nominiert – und wer muss nächste Woche ausziehen?

Da Danny von den Zuschauern am besten bewertet wird, hat er Nominierungsschutz.

Vor allem auf Mareike und Cathleen haben sich die anderen Bewohner eingeschossen. Ihre Namen werden jeweils dreimal genannt.

Die Zuschauer können nun durch ihre Anrufe eine Woche lang entscheiden, wer von den beiden Frauen zuerst "Big Brother" verlassen muss.

Zahnbürste mit Chilipulver und Lästereien im Badezimmer

14. Februar: Am fünften Tag gibt es erste Spannungen zwischen den Bewohnern: Im Glashaus wird Mac gleich am Morgen ein Streich gespielt. Michelle hat in der Nacht seine Zahnpasta mit Knoblauch verfeinert und seine Zahnbürste mit Chilipulver bestäubt. Seine Reaktion? "Die Spiele der Pranks sind somit eröffnet", kündigt der 33-Jährige an.

Später streiten sich Mac und Michelle über Nichtigkeiten und auch Denny ist von seinen Mitbewohnern genervt: Er lästert, dass er den anderen immer alles hinterherräumen muss. Dabei legt er Wert auf Sauberkeit. Am Abend folgt im Badezimmer die Retourkutsche: Maria und Gina reden darüber, welchen Mitbewohner sie für den Auszug vorschlagen würden. Die Wahl fällt auf Denny.

Auch im Blockhaus kommt es immer öfter zu Diskussionen: Es wird über das Wochenbudget diskutiert. Außerdem machen die Essenswünsche der einzelnen Bewohner Probleme – eine Einigung kann nicht erzielt werden.

Mareike gibt im Blockhaus besonders häufig den Ton an und eckt damit immer wieder an. Sie ist sich jedoch sicher, dass Pat und Vanessa ihre Verbündeten sind. Wenn sie sich da mal nicht getäuscht hat: Im Badezimmer lästern die beiden über ihr dominantes Verhalten.

Die erste Woche haben die "Big Brother"-Kandidaten somit erfolgreich hinter sich gebracht. Bald steht die erste Nominierung an: Wird Denny rausfliegen?

Bauarbeiten und Freudentränen am vierten Tag bei "Big Brother"

13. Februar: Gleich zu Beginn der vierten Folge erzählte Österreicher Mac im Haus von einem schrecklichen Erlebnis: Als er einer Frau dabei helfen wollte, ihr gestohlenes Handy wiederzubekommen, wurde er von einer Gruppe Männer übel zusammengeschlagen. Später beichtete er allerdings auch, selbst schon einmal straffällig geworden zu sein und im Gefängnis gesessen zu haben - wegen Schwarzfahrens.

Bei allen Bewohnern war die Überraschung groß, als Maria im Spiegel plötzlich eine Anzeige mit ihren Vitaldaten entdeckt – inklusive Gewicht. Die einhellige Meinung war allerdings: Gute Idee vom "großen Bruder".

Unterdessen wurde die Wochenaufgabe verkündet. Die Bewohner müssen einen Holzunterstand bauen. Bedingung: Es muss mindestens eine Frau mithelfen. Das einhellige Fazit der Hobby-Bauarbeiter: Es macht Spaß!

Später ging die Angst vor den Bewertungen der Zuschauer bei den "Big Brother"-Teilnehmern um. Die Nachrichten, die direkt an die Bewohner gesendet wurden, fielen durchwachsen aus. Insbesondere Ginas Aussehen wurde mehrmals thematisiert, was der 19-Jährigen durchaus nahe ging.

Tag 4 endete dann mit einer Überraschung: "Big Brother" öffnete den Zaun zwischen dem Glashaus und dem Blockhaus. Die Bewohner der unterschiedlichen Behausungen standen sich zum ersten Mal wahrhaftig gegenüber und lagen sich vor Freude in den Armen.

Tim spricht über seine Sexualität, Philipp findet alles "geil"

12. Februar: Tim belegte am ersten Tag bei der Abstimmung in der App den letzten Platz. Was macht den 21-jährigen Studenten so unbeliebt? Vermutlich solche Aussagen wie, dass er gerne studiere, aber nur, wenn es "nicht zu hart" sei. 2,6 Sterne erlangte er. Dabei haben sich die Bewohner von Glashaus und Blockhaus gerade erst einmal kennengelernt am ersten ganzen Tag.

Tim, Bewohner des Blockhauses, sprach auch gleich relativ offen über seine Sexualität. Er meinte, dass er gerne bisexuell wäre, es aber einfach nicht sei.

Philipp war der erste Bewohner im Glashaus. Er bewunderte Massage-Sessel und bilanzierte das Schlafzimmer: "Geil, sieht aus wie im Aquarium." Da kann man doch gleich mal einen Sekt aufmachen und auf sich selbst anstoßen. "Geil" findet Philipp auch, dass sie nicht selber mähen müssen - übernimmt der Mähroboter - und spülen müssen - übernimmt die Spülmaschine. Auch die Dusche ist "geil". Das gefällt Friedrich Liechtenstein.

Moderator Jochen Schropp disst den Wendler

11. Februar: Besonders stark ist "Big Brother" nicht in die neue Staffel gestartet. Weder die Einschaltquoten dürften mit 1,60 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 6,1 Prozent) bei Sat.1 Euphorie ausgelöst haben, noch die Reaktionen auf Twitter. Dort lautete das Urteil zur Show: langweilig.

Lediglich eine Szene sorgte in der Twitter-Gemeinde für Erheiterung. Kandidat Pat stellt sich im Studio vor mit dem Satz: "Big Brother hat mich schwul gemacht." Als Moderator Jochen Schropp nachhakt, kommt heraus, dass Pat damals in BB-Kandidat Walter verliebt war. "Der Walter hat dann Kinder mit einer Freundin von mir gemacht, das tut mir leid!", klärt Schropp über die Präferenzen besagten Walters auf. Nicht so schlimm, findet Pat. "Ich war ja damals erst zwölf, das wär' ja nicht gegangen."

Diesen Satz nutzt der Moderator spontan als Vorlage für einen wirklich fiesen Witz: "Na, frag mal den Wendler, das hätte der schon irgendwie möglich gemacht!" (Die Szene sehen Sie unten im Video.) Hintergrund dieser Gemeinheit ist das Alter von Wendlers Neu-Freundin Laura Müller. Als die beiden ein Paar wurden, war sie gerade 18 Jahre alt – eine Tatsache, über der immer wieder Häme ausgebreitet wird.

Häme kommt bei der Twitter-Gemeinde immer gut an - doch für das Prädikat "Gute Unterhaltung" ist ein Gag auf Kosten des Schlagersängers sicher zu wenig. Aber die Realityshow hat ja noch 99 Tage Zeit, um abzuliefern. (jwo)

"Big Brother" 2020: Kandidat Pat liefert Steilvorlage für Wendler-Diss

Kandidat Pat sagt, "Big Brother" habe ihn schwul gemacht. Im Alter von 12 Jahren schwärmte er für BB-Kandidat Walter - das nutzt Moderator Jochen Schropp als Steilvorlage für einen Diss gegen Michael Wendler. © ProSiebenSat.1

Das passierte in Folge 1 beim Einzug bei "Big Brother"

Sat.1 sucht den Wert des Menschen: Das klingt philosophisch, ist es aber nicht. 20 Jahre nach der ersten Staffel kommt "Big Brother" zurück - und bezieht die Zuschauer ein. Die können die 13 neuen Kandidaten und Kandidatinnen rund um die Uhr bewerten - per App.

Wie sich das beim Einzug in Folge 1 auswirkte, lesen Sie hier.

"Big Brother": Zuschauer können per App Teilnehmer bewerten

In der neuen Staffel der Reality-Show "Big Brother" werden die Kandidaten in zwei Häusern leben - einem rustikalen Blockhaus und einem futuristischen Glashaus. Der Sender Sat.1 hat bereits erste Eindrücke von den Behausungen veröffentlich, die in Köln errichtet wurden.

Das Glashaus steht demnach stellvertretend für die Online-Welt - es bietet allerlei digitale Annehmlichkeiten. Zugleich sind die Bewohner dort aber auch dem "permanenten und teils gnadenlosen Feedback der Zuschauer ausgesetzt", wie Sat.1 erklärte. Es gibt große Fenster, einen Whirlpool, einen Fitnessraum und gigantische Leinwände.

Der Wohnbereich im "Blockhaus" der neuen "Big Brother"-Staffel.

"Big Brother": Wie viel ist ein Mensch wert?

Anders sieht es im Blockhaus aus, das den gemütlichen Charme einer Skihütte versprüht. Im Garten picken Hühner, es gibt eine Stelle zum Holzhacken. Dort lebt man einfacher, aber auch zurückgezogener.

Sat.1 bewirbt die Show mit Sätzen wie "Wie viel ein Mensch wert ist, bestimmst du". Hintergrund ist, dass Zuschauer per App gute oder schlechte Bewertungen für die 14 Bewohner abgeben können. Diese wurden aus 14.000 Bewerbern ausgewählt.

Die neue Staffel des Reality-Formats startet am Montag (10. Februar) um 20.15 Uhr auf Sat.1 (pak/dpa).

Bunte Mischung: Sie wagen das Experiment "Big Brother 2020"

Ab Montag, dem 10. Februar 2020, geben 14 Bewohner die Kontrolle über das, was die Welt von ihnen sieht, wieder in die Hände von "Big Brother". Wir stellen euch vier interessante Bewohner vor. © ProSiebenSat.1