"Ich Idiot hab den ..." - Peinliches Malheur bei "Bares für Rares"

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen: So ging es in der Montagsfolge einem "Bares für Rares"-Händler.

"Sowas find ich ja wirklich sehr, sehr witzig", freute sich Horst Lichter (rechts) über den kleinen Astronauten. Der lief geräuschvoll über den "Bares für Rares"-Tisch, wackelte mit den Armen und drehte den Propeller. Doch der Spaß hatte bald ein Ende ...
Lichter schwelgte in Erinnerungen: "So ein Astronaut war eine Sensation." Das wusste auch Andreas Drengwitz aus Hamburg, der mit seiner Frau Susanne angereist war: "Den hab ich von meinem Opa geschenkt gekriegt, ich glaub 1968 oder 69."
Detlev Kümmel bestätigte: "Hier kann man von einem sehr guten Zustand ausgehen. Es ist laut, es macht viel Krach, es bewegt sich." Der Experte zeigte den An/Aus-Knopf, der gleich noch traurige Berühmtheit erlangen sollte ...
Der Wert von 200 bis 250 Euro war für das Ehepaar eine echte Überraschung: "Mal sehen, wie's mit den Händlern so läuft!" Leider lief da was schief, und es gab gleich eine unschöne Überraschung hinterher ...
Denn der sonst so sanfte Markus Wildhagen (rechts) entwickelte sich zum Zerstörer. Als er den Astronauten ausprobieren wollte, geschah es: "Ich hab grad den Knopf abgebrochen, ich Idiot." Daniel Meyer (links) sang vor Schadenfreude: "Jetzt musst du's kaufen, jetzt musst du's kaufen!"
Das Verkäuferpaar nahm's gelassen und war über das Malheur nicht allzu verärgert: "Man kann ihn relativ leicht öffnen und den Schalter wieder heil machen." Zum Glück kein Totalschaden!
War es das schlechte Gewissen? Jedenfalls bot Markus Wildhagen 180 Euro, was Herr Drengwitz dankend annahm: "Ich finde den super. Ich hätte den auch ohne Abbrechen gekauft."
Außerdem wurde in der Montags-Show eine 50er-Jahre-Dornstab-Stehlampe von Julius T. Kalmar für 1.600 Euro verkauft.
80 Euro gab es für ein paar Garnspulen aus Bein und einen Elfenbein-Brieföffner aus der Zeit zwischen 1860 und 1900 - ein lukrativer Flohmarktfund.
400 Euro brachte eine niedliche Hundebrosche mit Kette aus Gold aus den 1950er Jahren der Verkäuferin ein.
Weniger als erhofft, aber immerhin 1.300 Euro gab es für eine Druckgrafik von Erich Heckel aus dem Jahr 1924.
Und ein Schlangenring aus Gold mit einem Diamanten im Altschliff von etwa 1850 holte mit 900 Euro mehr als den Schätzpreis.