Goldener Schatz bei "Bares für Rares"

Bei diesen wunderschönen Goldstücken gerieten "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter und seine Trödel-Expertin Wendela Horz ins Schwärmen ...

"Ich seh hier ein Puderdöschen", meinte der Moderator zu erkennen. "Und was ist das? Das könnte ein Lippenstift sein. Ach Gott, wat schön!", jubelte er.
"Wo habt ihr das denn her? Das ist alt, oder?", wollte Horst Lichter von Ilona und Reinhard Neumann aus Schwalbach wissen.
Frau Neumann hatte das Set zur Konfirmation bekommen: "Das ist von meiner Großtante. Mir war gar nicht bewusst, dass das wirklich eventuell ein kleines Schätzchen ist."
Wendela Horz erkannte den Schatz jedoch sofort und war ganz hin und weg: "Eine sehr schöne Lippenstifthülse. Man kann eigentlich hoffen, dass so was wieder in Mode kommt. Denn so was ist echt Müllvermeidung."
Das außergewöhnliche Schmink-Set mit Hand-Gravur war von Anfang des 20. Jahrhunderts und bestand aus 585er Gelbgold.
Wendela Horz betonte: "Um 1940 war das ein absolutes Muss. Da hat die Dame von Welt Lippenstift und Puderdöschen am besten passend zusammen getragen."
Ihr Fazit: "Ich bin begeistert!" Horst Lichter schloss sich ihrer Meinung an: "WIR sind begeistert!" 1.200 bis 1.500 Euro war der Schätzwert, denn "die Sachen sind in einem sehr schönen Zustand, wiederverwendbar, auch heute noch".
Von der hohen Summe war der Moderator nun doch überrascht: "Jetzt könnt ich dich knuddeln!" Mussten nur noch die Händler von der Begeisterung angesteckt werden ...
Das ging beim Anblick der Gold-Punzierung recht schnell. "585er Gold? Ja, das ist was Besonderes", waren Julian Schmitz-Avila (links) und Fabian Kahl (Mitte) gleich an Puderdöschen und Lippenstift interessiert.
Das Rennen um das goldene Beauty-Duo machte Fabian Kahl mit einem Gebot von 1.100 Euro. "Ein schönes Set", war er glücklich über den Kauf. Ebenso Frau Neumann: "Wir haben mehr bekommen, als wie geglaubt haben."
Ebenfalls einen guten Preis erzielte am Freitag bei "Bares für Rares" das Ölgemälde "Hirtin im Wald" von Arnold Moeller aus dem Jahr 1923 mit 420 Euro.
Und ein Armreif aus Rotgold von 1880 brachte es auf überraschende 450 Euro.