Tote Topverdiener auf Forbes-Liste: Michael Jackson an der Spitze

Laut US-Wirtschaftsmagazin Forbes verdienen die Erben von Bob Marley, John Lennon oder Freddy Mercury viele Millionen. Doch unter den toten Top-Verdienern sind nicht nur legendäre Showgrößen, sondern auch Kinderbuchautoren. Die am Freitag veröffentlichte Liste bezieht sich auf die Einnahmen von Oktober 2019 bis Oktober 2020.

Platz 13: Bis heute verwenden über 100 Marken wie Dolce & Gabbana, Zales und sogar Lego den Namen oder das Image von Marilyn Monroe. Die Schauspielerin verstarb bereits 1962. Laut Forbes-Magazin hat die berühmteste Blondine der Welt von Oktober 2019 bis Oktober 2020 rund 8 Millionen US-Dollar eingenommen.
Platz 12: In den 60er Jahren war George Harrison als Teil der Beatles erfolgreich. Im vergangenen Jahr konnte er durch die Cirque du Soleil-Show "Love" einen siebenstelligen Scheck verbuchen - und dass obwohl die Show während der Corona-Pandemie einen großen Teil des Jahres pausierte. Der Gitarrist verstarb im November 2001.
Platz 11: Der preisgekrönte Film "Bohemian Rhapsody" aus dem Jahr 2018 rückte Freddie Mercury, der im November 1991 verstarb, wieder ins Rampenlicht. Sein Nachlass wuchs durch einen kleinen Teil der Einnahmen des Films auf fast eine Milliarde US-Dollar. Zugleich kurbelte der Streifen auch den Verkauf von Musik- und Warenverkäufe von Queen an.
Platz 10: Der Paisley Park hat nie die Popularität von Elvis Presleys Graceland erreicht. Aber die Musik von Prince, der 2016 starb, bewegt noch immer. In diesem Jahr wurde das Album "The Purple One" allein in den USA fast 700.000 mal verkauft.
Platz 9: Vierzig Jahre nach dem Mord an John Lennon bringt die Musik der Beatles immer noch eine Menge Geld ein. Und dank eines Co-Writing-Credits für die beliebtesten Songs der Fab Four profitiert der verstorbene Lennon auch davon, wenn eine Melodie im Fernsehen oder im Film verwendet wird.
Platz 8: Die Musik von Bob Marley verkaufte sich mehr als eine Milliarde mal weltweit. House of Marley, sein Label für Lautsprecher, Plattenspieler und Kopfhörer, sowie der Verkauf von T-Shirts und Feuerzeugen, auf denen er abgedruckt ist, füllen seine Kassen zusätzlich mit mehr als 3 Millionen US-Dollar. Die Reggae-Legende starb im Mai 1981.
Platz 7: Die Musikverkäufe des Rappers Jarad Higgins, besser bekannt als "Juice WRLD", stiegen nach seinem Tod im vergangenen Dezember an. Sein drittes Album, "Legends Never Die", das posthum veröffentlicht wurde, führte zeitweise die Billboard-Charts an.
Platz 6: Nachdem die Lakers-Legende im Januar diesen Jahres bei einem Hubschrauberunglück ums Leben gekommen war, kamen durch den Verkauf von Sportbekleidung und seiner Autobiografie kamen rund 20 Millionen Dollar in die Kasse.
Platz 5: Das Coronavirus erschütterte Elvis' Reich. Graceland, sein Heimatmuseum, macht in der Regel mehr als 10 Millionen US-Dollar von Presleys Einnahmen aus, wurde jedoch in diesem Jahr für zwei Monate geschlossen und arbeitet aktuell mit reduzierter Kapazität. Dennoch nahm der King of Rock 'n' Roll 23 Millionen Dollar ein.
Platz 4: Vom King of Rock 'n' Roll zum König des Golfes. Der Vertrag von Arnold Palmer mit Arizona Beverages für ein Limonaden-Eistee-Getränk, das seinen Namen trägt, bringt nach wie vor Millionen ein. Die Golf-Legende verstarb 2016.
Platz 3: Charles M. Schulz ist bekannt für Charlie Brown und Snoopy. Zum Ende des Geschäftsjahres im Juni 2020 erzielte die Schulz Estate einen Umsatz von mehr als 110 Millionen US-Dollar. Ein Teil davon stammt von Apple TV+, das Klassiker wie "A Charlie Brown Christmas" und eine neue Snoopy-Serie "Snoopy in Space" ausstrahlte. Schulz verstarb bereits im Jahre 2000.
Platz 2: Der Kinderbuchautor Theodor Geisel, der unter seinem Pseudonym "Dr. Seuss" berühmt wurde, verstarb bereits 1991. Er schrieb Bestseller wie "Der Kater mit Hut" und "Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat", die ihm in den vergangenen zwölf Monaten 33 Millionen Dollar einbrachten.