Menowin Fröhlich lernt es nicht: Nachdem seine Strafakte bereits von Betrug bis Körperverletztung reicht, muss der "DSDS"-Star wegen seines neuesten Vergehens nun wieder ins Gefängnis.

Er lernt es einfach nicht – und das hat jetzt Folgen: Menowin Fröhlich (29), der 2009 Zweiter bei "Deutschland sucht den Superstar" geworden ist, muss hinter Gitter, wie die "Bild" berichtet.

Mit Kokain, ohne Führerschein

Demnach hat das Amtsgericht Heidelberg Fröhlich wegen einer Autofahrt am 20. August unter Drogeneinfluss verurteilt. Menowin war um die Mittagszeit mit Kokain im Blut über die Autobahn gefahren – und das auch noch ohne Führerschein.

Der "Bild" sagte die Richterin Walburga Englert-Biedert, Menowin habe sich "wie zuvor auch oft reumütig" gezeigt und eingeräumt, dass er ein Kokain-Problem habe. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Menowin hatte schon mehrere Auftritte vor Gericht: 2005 wurde er wegen gefährlicher Körperverletztung und Betrugs verurteilt, 2011 erhielt er eine Bewährungsstrafe wegen Körperverletzung. Und dieses Mal erschien er zum Termin für die Gerichtsverhandlung nicht einmal – woraufhin Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde. Nach zwei Tagen wurde er schließlich in Hessen gefunden und dem Gericht vorgeführt.

"Der Knast hat mir gut getan"

Hoffentlich ändert der Knastaufenthalt diesmal langfristig etwas an der Einstellung des vierfachen Vaters. 2010 sagte er der "TZ" über seine erste Haftstrafe: "Der Knast hat mir gut getan. Es klingt doof – aber es war das, was ich gebraucht habe. Ich habe eine komplett andere Einstellung zum Leben bekommen." Diese Erinnerung wird nun wohl oder übel aufgefrischt. (mia)   © top.de