Jetset! Juhu!

Bereits zum dritten Mal lud Superstar Leonardo DiCaprio (41) die Schönen und Reichen ins Bertaud Belieu Vineyards nach Südfrankreich ein, um bei einer groß angelegten Charity-Aktion Geld für seine "Leonardo DiCaprio Foundation" zu sammeln.

Mit dieser werden Umweltschutz-Projekte unterstützt. Bereits in der Vergangenheit gab es Diskussionen darum, warum Leo die VIPs extra nach Südfrankreich einfliegen lässt und auch selbst im privaten Flieger hin und herfliegt.

Die Gäste
Mit von der Partie waren in diesem Jahr unter anderem Mariah Carey (46) und James Packer (48), die mit der Yacht des Unternehmers in Europa unterwegs sind. Model Shermine Shahrivar (33) begleitete ihren Milliardärs-Lover Lapo Elkann (38). Das Paar jettete im Privatjet an, wie ein Knutsch-Foto aus der Kabine bei Instagram belegt. Zuvor posierte Lapo stolz vor seinem blauen Jet. Kurz nach dem Flug stand dem Fiat-Sprössling der Sinn plötzlich ganz nach Umweltschutz.

Lapo war sicherlich nicht der einzige Gast, bei dem der Schutz der Umwelt spätestens beim luxuriösen Reisen aufhört. Für musikalische Untermalung sorgten Stars wie Lana Del Rey (31) und The Weeknd (26). Ob die VIPs eine Fahrgemeinschaft gebildet haben, um im Elektro-Mobil möglichst umweltschonend anzureisen? Wohl kaum.

Für einen Abend den Planeten retten
Sehen und gesehen werden! Das stand wohl auch bei der diesjährigen Umwelt-Auktion für die meisten Geladenen im Vordergrundwenn auch gut hinter Hashtags wie #SafeThePlanet getarnt. Ein VIP-Event, bei dem einfach jeder dabei sein will, der sich in der schillernden Welt der Superreichen bewegt. Oder warum verzichten die wenigsten Stars auf Chauffeur oder Privatjet und kaufen sich lieber die größten Benzinschleudern statt moderner Elektro-Autos?

So vergiftet ein Privatjet-Flug die Luft
Laut "Dailymail" fallen satte 86 Tonnen Kohlendioxid an, wenn ein Star einen Privatjet von Los Angeles nach St. Tropez nimmt, Bei einem Linienflug sind es laut dem Blatt "nur" sieben Tonnen CO2.

Fazit
Dass Leonardo DiCaprio sich seit Jahren für den Schutz von Umwelt und Tieren einsetzt und mit seiner Foundation Millionen für den guten Zweck sammelt, ist natürlich ehrenwert. Dass jedoch weder ein Großteil seiner Gäste noch der Gastgeber selbst auf Klima-Sünden verzichten wollen, macht diese eigentlich wunderbare Charity-Aktion zu einem Event mit fadem Beisgeschmack … (LA)