Was ist Fiktion, was Wirklichkeit? Der Gewinnerfilm des Deutschen Filmpreises erzürnt Romy Schneiders Tochter. Ihre Mutter werde darin falsch dargestellt.

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Die Tochter von Romy Schneider, Sarah Biasini, zeigt sich entsetzt über den Film "3 Tage in Quiberon" über ihre Mutter. Das Drama beinhalte zahlreiche Anspielungen, die völlig falsch und verlogen seien, sagte Biasini mehreren französischen Medien. Das Schlimme an dem Film sei, dass er ihre Mutter als Alkoholikerin darstelle.

"3 Tage in Quiberon" handelt von einem Aufenthalt Romy Schneiders (gespielt von Marie Bäumer) in dem französischen Kurort Quiberon in der Bretagne, wo sie 1981 einem Stern-Reporter ein Interview gab, das legendär wurde.

Laut Romy Schneiders Tochter keine Entziehungskur

Der Film von Regisseurin Emily Atef war mit sieben Auszeichnungen - darunter als bester Film - der große Gewinner beim Deutschen Filmpreis in diesem Jahr. Marie Bäumer wurde als beste Hauptdarstellerin geehrt.

Die 40-jährige Biasini sagte am Mittwoch im französischen Radiosender "France Inter", das sei kein Film über ihre Mutter. Diese sei wie immer zu einer Thalassotherapie nach Quiberon gegangen und nicht zu einer Entziehungskur, wie der Film suggeriere.

Sie müsse ihre Mutter verteidigen, denn es sei wichtig, zwischen Fiktion und Wirklichkeit zu unterscheiden, sagte Biasini.  © dpa