Fergie wird 45: Von den Black Eyed Peas zur erfolgreichen Solokünstlerin

Mit ihrer leicht rauchigen Stimme sang sich Fergie zunächst bei den Black Eyed Peas und später als Solokünstlerin in die Herzen Tausender Fans. Doch das Leben der Sängerin, die am 27. März ihren 45. Geburtstag feiert, war nicht immer nur von Höhen geprägt. © 1&1 Mail & Media/spot on news

Ehe Fergie, mit bürgerlichem Namen Stacy Ann Ferguson, ihre Karriere als Musikerin startete, widmete sie sich in ihrer Jugend zunächst einer Laufbahn als Schauspielerin. So spielte sie unter anderem in Fernsehserien wie "Mr. Belvedere" und "Eine schrecklich nette Familie" mit.
Bekannt wurde sie aber vor allem durch "Kids Incorporated", einer Unterhaltungssendung für Kinder, für die sie von 1984 bis 1989 vor der Kamera stand. Darüber hinaus wirkte sie als Synchronsprecherin in der Zeichentrickserie "Charlie Brown" mit. Damit erwies sich Fergie bereits in ihren jüngeren Jahren als echtes Multitalent.
Fergie lernte bei "Kids Incorporated" Renee Sands kennen, mit dem sie schließlich die Band Wild Orchid gründete. Die dreiköpfige Gruppe brachte mehrere Singles und Alben auf den Markt. Die liefen allerdings nur wenig erfolgreich.
Mit dem nur mäßigen Erfolg der Band ging auch Fergies Drogensucht einher, durch die sie auch an die gefährliche Droge Crystal Meth geriet. Sie verließ schließlich die Band und wurde durch eine Hypnosetherapie wieder clean.
2003 sollte sich Fergies Leben für immer verändern. Im Sommer nahm sie den Platz der ehemaligen Sängerin der Black Eyed Peas ein – zunächst nur als Gastinterpretin. Doch will.i.am (re.), apl.de.ap (li.) und Taboo waren von der Stimme Fergies so begeistert, dass sie sie als vollwertiges Mitglied in die Alternative-Hip-Hop-Band integrierten.
Einer der ersten Songs, an dem Fergie mitarbeiten durfte, war etwa "Where Is The Love?" aus dem Album "Elephunk" (2003). Die Single erwies sich als großer Erfolg und hielt sich ganze sieben Wochen auf dem ersten Platz der UK-Charts. In den Staaten landete "Where Is The Love?" auf Platz acht.
Es folgten weitere Erfolgsalben der Black Eyed Peas, darunter "Monkey Business" (2005), "The E.N.D." (2009) sowie "The Beginning" (2010). Zwischenzeitlich ging Fergie allerdings auch als Solokünstlerin an den Start. Ihre Solosingle "London Bridge" schaffte es an die Spitze der US-Charts.
2006 veröffentlichte Fergie ihr Debütalbum "The Dutchess", das in mehreren Ländern hohe Chartpositionen erreichte. Mit ihren Single-Auskopplungen "Glamorous" und "Big Girls Don't Cry" sicherte sie sich erneut den ersten Platz der US-Charts.
Nicht nur beruflich lief es bei Fergie zu jener Zeit erfolgreich. Mit dem Schauspieler Josh Duhamel fand sie schließlich auch ihr Liebesglück. Das Paar gab sich 2009 das Jawort, ihr gemeinsamer Sohn Axl Jack kam im August 2013 zur Welt.
2017 gab die Sängerin bekannt, die Black Eyed Peas offiziell zu verlassen. Im Interview mit dem Radiosender "SiriusXM" erklärte sie damals: "Ich wollte nicht egoistisch sein. Ich habe so viel in meinem Leben erreicht und erlebt und ich wollte all diese Erfahrungen niederschreiben. Ich glaube, dass es nicht fair gewesen wäre, hätte ich meine Songs den Peas aufdrücken wollen."
Auch die Ehe mit Josh Duhamel ging in diesem Jahr zu Ende – nach acht gemeinsamen Jahren. Gründe für das Ehe-Aus ließ das Paar damals nicht verlauten. Das Sorgerecht für Sohn Axl wollten sie aber dennoch fortan gemeinsam tragen.