Angelina Jolie und Brad Pitt: Die Chronik ihrer Trennung

Es war die überraschendste Trennung des Jahres 2016: Bei Angelina Jolie und Brad Pitt, dem einstigen Traumpaar Hollywoods, ist alles vorbei. Doch mit einem einfachen Lebewohl ist es bei den beiden Schauspielern nicht getan. Sie stecken immer noch in einem Rosenkrieg. © spot on news

Im Jahr 2005 nahm die Geschichte ihren Lauf: Angelina Jolie und Brad Pitt verliebten sich am Set des Films "Mr. & Mrs. Smith", in dem sie Eheleute spielen, die beide ein geheimes Doppelleben führen. Die Schauspiel-Größen kamen bald zusammen, bauten sich ein gemeinsames Leben auf, bekamen Kinder, heirateten 2014 und waren glücklich.
Ganze zehn Jahre nach "Mr. & Mrs. Smith" standen sie noch einmal gemeinsam vor der Kamera. Doch das Filmdrama "By the Sea" sollte den Wendepunkt ihrer Beziehung darstellen. Gegenüber "The Hollywood Reporter" sagte Jolie einst, dass die Dreharbeiten ihre Paardynamik verändert hätten. Das unglückliche Paar, das sie spielen mussten, seien sie letztendlich auch privat gewesen.
Später findet Jolie weitere Gründe, die ihre Beziehung mit Pitt belastet hätten: "Innerhalb eines Jahrzehnts habe ich meine Mutter verloren. Dann hatte ich meine Mastektomie und ich hatte Angst vor Eierstockkrebs und deshalb auch diese OP. Auch andere Dinge sind passiert, durch die man im Leben eben durch muss."
Aber sie haben es nicht durchgestanden. Im September 2016 reicht Jolie die Scheidung ein. Ein Schock für alle Fans, galt Brangelina doch als das Traumpaar Hollywoods. Was dann folgte, war das, was man im Volksmund einen echten Rosenkrieg nennt.
Kaum vorstellbar, aber Jolie hetzte ihrem Ex angeblich sogar das FBI auf den Hals. Es wurden Vorwürfe gegen ihn erhoben, er sei seinen Kindern gegenüber verbal und körperlich ausfallend geworden. Nach zwei Monaten wurden jedoch sämtliche Ermittlungen gegen den Hollywood-Star eingestellt.
Die Gründe für das plötzliche Liebes-Aus nach zwölf Jahren blieben lange Zeit unausgesprochen. Erst im Mai 2017 gab Pitt sein erstes Interview und erzählte gegenüber der "GQ Style", dass unter anderem sein Alkoholkonsum zu einem "Problem" wurde. Ein Problem, das schließlich eine ganze Familie entzweite.
Denn während sich Pitt in eine Therapie begab, packte Jolie ihre Koffer. Gemeinsam mit den Adoptivkindern Maddox, Pax und Zahara sowie Brangelinas leiblichen Kindern Shiloh, Vivienne und Knox zog sie in ein neues Haus in Los Angeles. Außerdem erhielt sie das primäre Sorgerecht.
Jolie, die Helikopter-Mutter? Tatsächlich schadete sich die Schauspielerin mit ihrem Verhalten eher selbst. Sie veranlasste, dass Pitt die Kinder kaum noch sehen durfte und verlor damit fast das primäre Sorgerecht. Der verantwortliche Richter im Scheidungsfall des Paares nannte ihr Verhalten damals "schädlich" für die Kinder. Pitt durfte sie daraufhin wieder regelmäßig sehen, allerdings musste ein Kinderpsychologe bei den Treffen anwesend sein.
Und dann wäre da noch die Sache mit dem Geld: Glaubt man Jolie, habe Pitt nach der Trennung kaum noch Alimente für die Kinder gezahlt. Die Anwälte des Schauspielers meinen hingegen, dass Pitt schon mehrere Millionen Dollar habe springen lassen - allen voran acht Millionen für das neue Domizil in Los Angeles.
Am 1. Februar 2019 dann eine weitere Sensation: Seit Bekanntgabe der Trennung wurden die beiden erstmals wieder zusammen abgelichtet. Sie hatten sich in Los Angeles getroffen, um angeblich - so berichtet die Zeitschrift "WHO" - über den finanziellen Teil ihrer Scheidung zu reden. Glücklich wirkten die beiden allerdings nicht.
Was auf den Fotos der Paparazzi zu sehen ist: Jolie, wie sie wild gestikuliert und einen scheinbar genervten Gesichtsausdruck an den Tag legt. Und Pitt, der eher müde wirkt - fast schon abwesend. Worüber die beiden bei ihrem Treffen diskutiert haben, das wissen wohl nur sie allein - und vermutlich ihre Anwälte.