Im neuen deutschen Kinofilm "Burg Schreckenstein 2" ist diesmal auch Uwe Ochsenknecht mit von der Partie. Dieser wäre auch bei einem dritten Teil gerne wieder mit dabei und erzählt uns im Interview mehr über die Fortsetzung des Kinderabenteuers.

Sie sind der Neuankömmling auf Burg Schreckenstein, sozusagen der Verwalter. Obwohl Sie der Neffe des Grafen sind, merkt man schnell, dass Sie charakterlich ganz anders gestrickt sind. Bekommt Burg Schreckenstein mit Ihnen einen neuen Bösewicht?

Uwe Ochsenknecht: Ein Bösewicht ist er überhaupt nicht. Er wird nur in die Situation geschmissen und hat überhaupt keine Lust sich um diese Burg zu kümmern und will sie schnell verkaufen.

Er hofft es geht schnell, aber mit der Zeit gewinnt er die Kids lieb und hat guten Kontakt zu den Lehrern, sodass er es selber schade findet, dass er verkaufen muss. Wie es dann weitergeht muss man sehen, ich darf ja nicht zu viel verraten…

Aber böse ist er nicht. Er ist ein bisschen anders und ein bisschen lustiger als die Anderen und bringt da frischen Wind rein.

Burg Schreckenstein 2 Trailer

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Man hat gesehen, dass er am Schluss auch aktiv dabei ist. Da gibt es diese sehr lustige Szene mit einer Schleuder vor dem großen See – durften Sie das selbst machen beim Dreh?

Natürlich, ich mache alle meine Stunts selbst.

Nein, da hat schon ein Stuntman noch ein bisschen ausgeholfen. Ist ja nicht ungefährlich sowas.

Sie haben als Vater schon Erfahrung mit Kindern. Als neuer Verwalter von Burg Schreckenstein haben Sie auch eine Autorität den Kindern gegenüber. Ist das vergleichbar mit dem wirklichen Leben, so wie Sie es im Film spielen?

Man hat natürlich Verantwortung, wie bei der Rolle von Kuno im Internat und als Vater natürlich auch. Das ist auch richtig so. Aber trotzdem kann Kindererziehung auch Spaß machen, auch für die Kinder und für die Eltern.

Wären Sie denn auch für eine Fortsetzung mit Burg Schreckenstein bereit?

Ja klar, ich meine jetzt habe ich das mal angefangen. Wenn es eine gibt, bin ich gerne dabei. Die Kids waren auch alle wirklich toll, die haben das toll gemacht. Das sind lustige Jungs und Mädels. Es hat Spaß gemacht und ich hoffe, dass es einen weiteren Teil gibt, da bin ich natürlich dabei.

Wie war die Zusammenarbeit mit den anderen Schauspielern?

Das war für mich ja auch ein bisschen Familientreffen. Ich hab mit Henning Baum vorher Jim Knopf gedreht fürs Kino und mit Sophie Reus hab ich auch schon ein paar Filme gemacht. Den Regisseur kenne ich schon über 30 Jahre aus München, aus meiner Anfangszeit hier.

Wir haben noch nie einen Film zusammen gemacht, insofern war das auch eine schöne Situation für uns. Ich glaube wenn wir Teil drei machen sollten, was ich hoffe, ich glaube dass ich die Rolle nochmal bekomme, hat er mir gesagt.

Ein Fazit zu Burg Schreckenstein: Was wollen Sie dem Zuschauer eigentlich mitgeben, was ist die Aussage?

Das bin ja nicht nur ich, es ist ja der ganze Film, alle Schauspieler, die Story. Es zeigt mal wieder, dass man zusammen doch stärker ist im Leben, dass man durchhalten muss, wenn man für etwas kämpft. Auch da hilft es, wenn man es zusammen macht und nicht alleine ist. Das geht ja im Film auch in eine gute Richtung.