Feras Fayyad, hat es trotz Visa-Problemen nach Los Angeles geschafft. Der Regisseur des Dokumentarfilms "Die letzten Männer von Aleppo" stammt aus Syrien - und ist damit von Donald Trumps "Muslim Ban" betroffen.

Die Oscar-Nacht im Live-Blog

Farad Fayyad fühle sich geehrt, seine Geschichte erzählen zu dürfen. Das sagt der syrische Regisseur, dessen Film "Die letzten Männer von Aleppo" als bester Dokumentarfilm nominiert ist, auf dem roten Teppich der Academy Awards.

Dass er dort überhaupt erscheinen konnte, ist keine Selbstverständlichkeit. Lange war unklar, ob er überhaupt in die USA einreisen darf.

Syrien steht auf der Liste für Einreiseverbote in USA

Fayyad stammt aus Syrien, das Land steht auf einer Liste, die vom so genannten "Muslim Ban" des US-Präsident Trump betroffen ist. Staatsbürger jener Länder dürfen nur eingeschränkt und teilweise gar nicht mehr in die USA einreisen.

Neben Fayyad kamen auch der Produzent und der Kameramann der Dokumentation über den als Weißhelme bekannten Zivilschutz in Syrien zur 90. Oscar-Verleihung nach Los Angeles.

Entgegennehmen konnte Fayyad allerdings nicht: Der Preis in der Kategorie bester Dokumentarfilm ging an die Netflix-Doku "Icarus" von Bryan Fogel und Dan Cogan. (arg)

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