Erst Oscar, dann Goldene Himbeere: Diese Stars gewannen beide Preise

Gleichzeitig der Beste und der Schlechteste? Diese Hollywood-Stars haben sowohl einen Oscar als auch eine Goldene Himbeere gewonnen. Wer die beiden Trophäen im gleichen Jahr gewann und seinen Anti-Oscar sogar persönlich abholte, erfahren Sie in der Galerie. © spot on news

Großes Kino von Sandra Bullock: Sie nahm die Goldene Himbeere und den Oscar im Jahr 2010 mit nur einem Tag Unterschied persönlich entgegen. Für ihre Rolle der etwas seltsamen Mary in "Verrückt nach Steve" gab es die Himbeere, ...
... für ihre Leistung im Drama "Blind Side" dann am darauffolgenden Tag den Oscar.
2003 gewann Ben Affleck mit "Good Will Hunting" zusammen mit Matt Damon den Oscar für das beste Drehbuch. 2004 bekam er dann die Goldene Himbeere als schlechtester Schauspieler - für gleich drei Filme: "Liebe mit Risiko – Gigli" (Bild), "Daredevil" und "Paycheck – Die Abrechnung".
Neun Jahre später war er dann wieder obenauf: 2013 gab es den Oscar für "Argo" als besten Film.
1990 war ein großes Jahr für Kevin Costner: Er gewann mit "Der mit dem Wolf tanzt" den Oscar in den Kategorien Produzent, bester Film und bester Regisseur und war zudem als bester Hauptdarsteller nominiert.
Zwei Jahre später konnte er sich die Goldene Himbeere als schlechtester Schauspieler für "Robin Hood – König der Diebe" daneben in die Vitrine stellen.
Für die Rolle der Leticia Musgrove im Filmdrama "Monster’s Ball" bekam Halle Berry im Jahr 2002 als erste afro-amerikanische Schauspielerin den Oscar.
Al Pacino konnte im Jahr 1993 den Academy Award als bester Hauptdarsteller in "Der Duft der Frauen" mit nach Hause nehmen. Es folgten zwei Golden Globes und dann …
… 2012 der Anti-Oscar als schlechtester Nebendarsteller in "Jack und Jill" an der Seite von Adam Sandler.
Sofia Coppola erhielt 1990 eine kleine Rolle im Film "Der Pate – Teil III" ihres Vaters Francis Ford Coppola. Ihre Darstellung kam bei Fans und Kritikern allerdings gar nicht gut an und wurde folgerichtig mit der Goldenen Himbeere bedacht.
Danach ließ sie das mit der Schauspielkarriere sein und startete lieber als Drehbuchautorin und Regisseurin durch. Mit Erfolg: 2004 gewann Sofia Coppola den Oscar für ihr Drehbuch zum Film "Lost in Translation".