Jerry Bruckheimer wird 77: Diese Actionfilme sind vom Blockbusterkönig

Jerry Bruckheimer hat im Laufe seiner Karriere so einige Kassenschlager produziert. Filme wie "Top Gun" oder "Fluch der Karbik" gehen auf seine Kappe. Am 21. September wird der erfolgreichste Fernseh- und Filmproduzent aller Zeiten 77 Jahre alt. Ein Überblick seiner Actionkracher. © 1&1 Mail & Media/spot on news

1984 feierte Jerry Bruckheimer mit "Beverly Hills Cop" seinen großen Durchbruch. Die Actionkomödien machten auch Schauspieler Eddie Murphy (l.) berühmt, der darin den Detroiter Polizisten Axel Foley mimte. Der Streifen gilt als Klassiker der 80er-Jahre und spielte damals 316 Millionen US-Dollar ein.
Kein Wunder, dass noch zwei Fortsetzungen folgten: "Beverly Hills Cop II" (1987) und "Beverly Hills Cop III" (1994, Foto). Im November 2019 kündigte Paramount Pictures an, einen vierten Teil mit Eddie Murphy zu produzieren. Allerdings soll der Film nur auf Netflix erscheinen. Wann, ist nicht bekannt.
1995 sorgte "Bad Boys – Harte Jungs" für Andrang an den Kinokassen. Darin spielen Will Smith (r.) und Martin Lawrence zwei Drogenfahnder der Polizei Miami. Besonders für Will Smith war die Actionkomödie ein Sprungbrett und er stieg zum internationalen Kinostar auf.
Auch hier legte Bruckheimer noch zwei Fortsetzungen nach: "Bad Boys II" (2003) und "Bad Boys for Life" (2020), der unglaubliche 424,6 Millionen US-Dollar einbrachte. Will Smith war im neuesten Teil nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Produzent tätig. Es sollte nicht das einzige gemeinsame Projekt mit Bruckheimer bleiben...
1998 stand Will Smith erneut bei einer Bruckheimer-Produktion vor der Kamera. In "Der Staatsfeind Nr. 1" wird Smith alias Robert Clayton Dean vom US-Geheimdienst NSA unerbittlich gejagt. Regisseur Tony Scott zeichnete ein unheimliches Bild eines Überwachungsstaates, das bei den Zuschauern für Gänsehaut sorgte.
"The Rock – Fels der Entscheidung" ist ein Actionkracher aus dem Jahr 1996 mit Starbesetzung. Neben Nicolas Cage (r.) stand dafür auch Sir Sean Connery vor der Kamera. In dem Film stürmen sie als Agenten die Gefängnisinsel Alcatraz, um einen verrückt gewordenen General zu stoppen. Cage gewann für seine Darstellung 1997 den Blockbuster Entertainment Award.
Im selben Jahr stand Nicolas Cage erneut für Jerry Bruckheimer in einem Action-Thriller vor der Kamera. In "Con Air" gibt er keinen Agenten zum Besten, sondern einen Häftling, der wegen Mordes hinter Gittern sitzt. Als er zusammen mit anderen Insassen in ein Hochsicherheitsgefängnis geflogen wird, versucht er, eine Katastrophe zu verhindern.
Bei Jerry Bruckheimer ist Action garantiert: 1998 kam "Armageddon – Das jüngste Gericht" in die Kinos. In den Hauptrollen sind Bruce Willis (2. v. l.) und Ben Affleck (3. v. l.) zu sehen, die als Bohrspezialisten einen heranrasenden Asteroiden aufhalten müssen. Der Titelsong "I Don't Want to Miss a Thing" von Aerosmith stürmte damals die Charts.
Zwei Jahre später folgte ein weiterer Kassenschlager: Mit "Pearl Harbor" (2001) griff Regisseur Michael Bay den Angriff der Japaner auf das Hauptquartier der Pazifikflotte auf Hawaii auf. Der Film wurde mit vier Oscars nominiert und war nach "Armageddon – Das jüngste Gericht" der zweite Film mit Ben Affleck (2.v.l.).
Unter der Regie von Ridley Scott erschien im selben Jahr der Kriegsfilm "Black Hawk Down", in dem der Bürgerkrieg in Somalia thematisiert wurde. Als Vorlage diente das gleichnamige Buch des Journalisten Mark Bowden. Der Actionfilm wurde mit zwei Oscars bedacht.
Mit Johnny Depp (l.) als verrücktem Captain Jack Sparrow traf Jerry Bruckheimer absolut ins Schwarze. 2003 setzte Depp zusammen mit Orlando Bloom (r.) und Keira Knightley zum ersten Mal in "Fluch der Karibik" die Segel. Schon der erste Teil spielte rund 654 Millionen US-Dollar ein und löste einen regelrechten Piraten-Hype aus.
Teil zwei "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" (2006) konnte das Ganze noch einmal toppen: Der Abenteuerfilm spielte weltweit über eine Milliarde US-Dollar ein. Hauptdarsteller Johnny Depp wurde zudem für einem Golden Globe nominiert – ging allerdings leer aus.
Ein Jahr später erschien der dritte Teil der Piratensaga: Zum letzten Mal standen Johnny Depp, Keira Knightley und Orlando Bloom gemeinsam vor der Kamera. Mit einem Budget von 300 Millionen US-Dollar galt er lange Zeit als der teuerste Film aller Zeiten.
2011 setzte Jack Sparrow in "Pirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten" und 2017 in "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache" seine Seeabenteuer fort. Beide Filme konnten an den Erfolg der ersten Teile anknüpfen und wurden zu Kassenschlagern.
Auf Schatzsuche ging etwa auch Nicolas Cage in "Das Vermächtnis der Tempelritter" (2004). Dort sucht Benjamin Franklin Gates (Cage) nach dem legendären Schatz der Freimaurer. An seiner Seite: die deutsche Schauspielerin Diane Kruger.
Auch diese Story erhielt noch einen zweiten Teil: 2007 erschien "Das Vermächtnis des geheimen Buches". Die Kritiken fielen allerdings gemischt aus – zu unlogisch sei die Handlung. Nicolas Cage erhielt eine Nominierung für den Negativ-Filmpreis Goldene Himbeere.
Besser lief es 2006 mit dem Actionfilm "Déjà Vu – Wettlauf gegen die Zeit" von Regisseur Tony Scott. Darin untersucht Denzel Washington einen Terroranschlag auf einer Fähre und entdeckt ein Programm, mit dem US-Behörden in die Vergangenheit schauen können.
2010 versuchte sich Jake Gyllenhaal (r.) als Prinz Dastan im Action-Abenteuerfilm "Prince of Persia: Der Sand der Zeit", der auf einem Videospiel basiert. Eigentlich sollten noch zwei weitere Filme folgen. Da die Einspielergebnisse allerdings unter den Erwartungen lagen, wurden die Pläne auf Eis gelegt.
2019 ging mit "Gemini Man" erneut ein Action-Thriller von Bruckheimer an den Start. Regie führte der Oscar-prämierte Filmemacher Ang Lee. Will Smith spielt darin einen Auftragskiller, der in den Ruhestand gehen möchte. Damit haben seine Gegner allerdings ein Problem und hetzen ihm seinen Klon auf den Hals.