Die Streif kann beim Super-G nicht in ihrer vollen Länge befahren werden. Das haben die Veranstalter in Kitzbühel nun beschlossen. Damit reagieren sie auch auf Kritik der Fahrer.

Kitzbühel muss beim Super-G improvisieren und hat das Rennen von 11.30 Uhr auf 13.00 Uhr verschoben. Wegen der Witterungsbedingungen kann die Streif von der Hausbergkante bis ins Ziel nicht befahren werden. Das teilten die Veranstalter am frühen Freitagmorgen mit.

Regen und Schneefall bescherten den Organisatoren eine harte Nacht. Am Berg waren bis zu 30 Zentimeter Neuschnee erwartet worden. Im Tal dagegen regnete es wegen der leichten Plusgrade phasenweise.

Eine deutliche Besserung ist erst im Laufe des Freitagvormittags zu erwarten.

Ziel bereits am Oberhausberg

Neuer Start für das Weltcup-Rennen ist die Mausefalle, das Ziel liegt wie im Abschlusstraining zur Abfahrt am Donnerstag am Oberhausberg.

Schon am Dienstag nach dem ersten Training war Kritik an der Gefährlichkeit der Sprünge auf der Streif laut geworden. Der deutsche Abfahrer Andreas Sander schimpfte: "Ich bin wirklich sauer. Man darf nicht im ersten Training am Limit sein." Vor der Landung habe man nicht erkennen können, wie lange es noch dauert.

Für das Training am Donnerstag hatte der Veranstalter ebenfalls bereits reagiert und mit mehr Farbe an vielen Stellen der gefährlichsten Abfahrt der Welt für bessere Sichtbarkeit von Bodenwellen und Schlägen gesorgt. (dpa/ska)


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