Alexancer Zverev will nicht mehr mit seinem Trainer zusammenarbeiten: Er trennt sich von Juan Carlos Ferrero. Ein vorübergehender Vertreter steht einem Bericht zufolge bereits fest: Boris Becker.

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Deutschlands bester Tennisprofi Alexander Zverev hat sich von seinem Trainer Juan Carlos Ferrero getrennt. Das bestätigte der Manager des 20 Jahre alten Hamburgers am Freitag.

"Sascha hat sich nach den Australian Open entschieden, die Zusammenarbeit mit Juan Carlos Ferrero zu beenden", sagte der Chilene Patricio Apey der Deutschen Presse-Agentur.

Bericht: Boris Becker soll interimistisch übernehmen

Zuvor hatte die spanische Sportzeitung "Marca" darüber berichtet und zudem geschrieben, dass Zverev übergangsweise auch von Boris Becker betreut werden soll.

Der dreimalige Wimbledonsieger wird Zverev bereits in der kommenden Woche beim ATP-Turnier in Acapulco begleiten. Chefcoach im Team Zverev ist weiter Vater Alexander Zverev senior.

"Er war immer sein Haupttrainer und wird es auch bleiben und sich um die nächsten Schritte in Saschas Karriere kümmern", sagte Apey über Zverevs Vater.

Gleichwohl soll Becker in seiner Rolle als Head of Men's Tennis im Deutschen Tennis Bund Zverev beratend zur Seite stehen. In dieser Funktion schaue er sich "alle deutschen Spiele an, auch die von Sascha Zverev", teilte Becker mit.

Er werde mit Davis-Cup-Teamchef Michael Kohlmann beim Masters-Turnier in Miami Ende März sein.

Becker schweigt sich über konkrete Aufgabe aus

Konkrete Angaben zu seiner Aufgabe machte Becker aber nicht. "Wenn es sich anbietet, dass Boris auch bei Turnieren dabei ist, hören wir gerne seine Stimme", sagte Apey.

"Marca" gab als Grund für die Trennung von dem früheren spanischen Profi Ferrero "unüberbrückbare Differenzen auf professioneller Ebene" an.

Ferrero war im Juli 2017 zum Trainerteam des Weltranglisten-Fünften gestoßen. Zverev gewann im vergangenen Jahr fünf Titel, wartet aber bei den Grand-Slam-Turnieren noch auf sein erstes Viertelfinale. Apey sprach von einer "fantatischen Zeit mit Juan Carlos" und dass dieser "interessante Dinge eingebracht habe".  © dpa