Droht des Skicrossern bei Olympia wieder ein Sturzfestival? Das scheint der Deutsche Skiverband zu befürchten und warnt vor der Strecke in Pyeongchang.

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Der Deutsche Skiverband warnt weiter vor der Skicross-Strecke bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang.

"Es wurde schon ein bisschen was gemacht, aber es ist noch nicht das Gelbe vom Ei", sagte Skicross-Sportdirektor Heli Herdt nach dem Training am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Die Änderungen an der Zielgerade würden noch nicht ausreichen. "Da muss man sich was einfallen lassen. Wenn die alle im Rennmodus fahren, dann wird es wie in Sotschi, und das ist nicht der Sinn der Sache." Bei den Winterspielen 2014 hatte es mehrere schwere Stürze gegeben.

In Pyeongchang waren bei den Snowboardcrossern zahlreiche Athleten gestürzt. Der Österreicher Markus Schairer hatte sich einen Halswirbel gebrochen. Die Strecke der Skicrosser unterscheidet sich von der der Snowboardcrosser im mittleren Abschnitt. Die Entscheidung bei den Herren fällt am Mittwoch, die Damen sind am Freitag dran.  © dpa

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