Nachdem Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel im Training einen schweren Unfall gehabt hat, ist weiterhin unklar, wie schwer ihre Verletzungen an der Wirbelsäule tatsächlich sind. Sie sollte die ganze Nacht operiert werden.

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Auch Stunden nach dem heftigen Trainingsunfall von Bahnrad-Olympiasiegerin Kristina Vogel ist weiterhin unklar, wie schwer die 27-Jährige an der Wirbelsäule verletzt wurde. In der Nacht zum Mittwoch drangen keine neuen Informationen zu ihrem Gesundheitszustand an die Öffentlichkeit.

Bundestrainer Detlef Uibel hatte der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag gesagt: "Wir machen uns große Sorgen um Kristina. Es sieht sehr schlimm aus." Laut ihrem Manager Jörg Werner trug Vogel schwere Verletzungen davon.

Kristina Vogel sollte die ganze Nacht operiert werden

Nach Schilderung des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) war die Erfurterin am Dienstag auf der Rennbahn in Cottbus mit einem Radsportler bei hohem Tempo zusammengestoßen. Danach stürzte sie auf die Betonbahn. Mit Brüchen sei die 27-Jährige zunächst in ein Cottbusser Krankenhaus gebracht worden, hieß es.

Später wurde sie in ein Berliner Unfallkrankenhaus geflogen, wo die elfmalige Weltmeisterin laut ihrem Manager die ganze Nacht operiert werden sollte. Nach Informationen von Bild.de bestand keine Lebensgefahr.

Zahlreiche Sportstars aus dem In- und Ausland reagierten entsetzt auf die Kunde von Vogels Trainingsunfall. "Was für ein Schock!", schrieb Rodel-Olympiasieger Felix Loch bei Twitter. "Alles Gute Kristina Vogel! Wir denken an dich und drücken fest die Daumen! Du schaffst das!!"

2009 hatte Vogel bereits schweren Unfall

Auch die Radrennfahrer John Degenkolb und Marcel Kittel schickten Genesungswünsche an Vogel. Degenkolb schrieb: "Ich habe von dem schrecklichen Trainingsunfall von Kristina Vogel gehört. Ich hoffe, dass es ihr gut geht. Werde schnell wieder gesund."

Kittel drückt ebenfalls die Daumen: "Ist hoffentlich nichts schlimmes."

Rennrodlerin Dajana Eitberger schickte auf Twitter einen traurigen Smiley mit den Worten: "Kristina Vogel wir sind bei dir und denken an dich. Keep Fighting (dt. kämpfe weiter)."

Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow schrieb: "Gute Besserung und möglichst wenig Schmerzen! In der Ruhe liegt die Kraft! Jetzt erstmal nur an die Genesung denken! (...) Wir drücken ganz fest die Daumen liebe Kristina."

Schon 2009 hatte Vogel bei einem Unfall so schwere Verletzungen erlitten, dass sie anschließend um ihre Karriere bangen musste.

Doch drei Jahre später feierte sie bei den Olympischen Spielen in London mit Miriam Welte den Gewinn der Goldmedaille im Teamsprint.

Bei den Spielen 2016 in Rio de Janeiro holte sie als erste Deutsche olympisches Gold im Sprint und mit Welte erneut Bronze. (ff/dpa)