Die Torjubel der Fußball-Stars und was sie bedeuten

Cristiano Ronaldo, Anthony Modeste, Miroslav Klose. Wenn Sie diese Namen lesen, haben Sie wahrscheinlich ganz bestimmte Jubel-Posen im Kopf. Wir zeigen Ihnen die bekanntesten und erklären, was sie bedeuten.

Luis Suarez vom FC Barcelona feiert seine Tore mit seinem Dreifinger-Jubel. Der Jubel, bei dem er Daumen, Zeige- und Mittelfinger küsst, ist seiner Familie gewidmt. Seine berühmte Tor-Geste hat sich der Uruguayer sogar auf den Hals tätowieren lassen.
Paul Pogba (hier nach dem WM-Sieg 2018) von Manchester United feiert seine Tore häufig mit dem sogenannten "Dab". Der 26-jährige Mittelfeldspieler hat aktiv dazu beigetragen, dass überall auf der Welt – egal ob auf Schulhöfen, auf Fußballplätzen oder zu Hause bei der Familie und Freunden – gedabbt wird.
Robert Lewandowski bejubelt seine wie am Fließband produzierten Tore mit zu einem X gekreuzten Armen vor der Brust. Ursprünglich kam der Jubel intuitiv. Mittlerweile ist es ein Gruß an seine Frau Anna und seine Tochter Klara. Es soll ein X-Chromosom symbolisieren.
Der "Ohrenschrauber" von Luca Toni hat sich in das Gedächtnis der meisten Fußballfans eingebrannt. Allein in seiner Debütsaison beim FC Bayern 2007/08 schraubte er sich so 24-mal "das Ohr ab" und wurde Torschützenkönig. Die Geste soll heißen "Avete capito?" (Habt ihr das verstanden?).
In der Saison 2010/11 mischten die drei Mainzer Adam Szalai (l.), Lewis Holtby (Mi.) und André Schürrle (r.) unter Coach Thomas Tuchel die Bundesliga auf. Sieben Siege in den ersten sieben Spielen feierten die "Bruchweg Boys" damals. Bis heute ist der Jubel im Stile einer Boyband den Fans in Erinnerung geblieben.
Robbie Keane (hier bei einem Tottenham-Legenden-Spiel zur Eröffnung des neuen Stadions), der seine Fußballschuhe 2018 an den Nagel hing, feierte seine Tore mit einer ausgeklügelten artistischen Einlage. Dabei legte er zuerst einen Handstandüberschlag hin, gefolgt von einem Purzelbaum...
..., um anschließend im Stile eines Revolverhelden seine imaginären Pistolenschüsse abzufeuern.
Den "Masken-Jubel" erklärte der Argentinier Paulo Dybala von Juventus Turin auf Facebook wie folgt: "Es ist die Maske eines Gladiators. Wenn wir kämpfen, müssen wir manchmal unsere Kriegsmasken tragen, um stärker zu sein", erzählte er dort.
Daniel Sturridge, der seine erfolgreichste Zeit beim FC Liverpool hatte und mittlerweile bei Trabzonspor in der Türkei spielt, wurde auch wegen seines "Wave-Dances" berühmt. Nach seinen Toren ahmt er dabei mit seinen Armen eine Welle nach.
Immer wieder mal (wie hier bei der WM 2018) sieht man Antoine Griezmann diesen Torjubel vollführen. Dieser Tanz stammt aus dem Online-Multiplayer-Spiel "Fortnite", bei dem ein Spieler nach einer erfolgreichen Aktion auf unterschiedliche Arten und Weisen feiern kann. Das "L" auf der Stirn bedeutet "Loser", also Verlierer.