Schulden in Höhe von rund 24 Millionen Euro: Der 1. FC Kaiserslautern kämpft jetzt um einen Sieg jenseits des Fußballfeldes. Der Plan: Insolvenzverfahren in Eigenregie.

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Der 1. FC Kaiserslautern hat beim Amtsgericht Kaiserslautern einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung gestellt. Dies teilte der Drittligist am Montag mit und lud zeitgleich zu einer Pressekonferenz am Nachmittag (16:00 Uhr) ein.

"Ziel des Verfahrens ist es, zügig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit wiederherzustellen", sagte Geschäftsführer Soeren Oliver Voigt in der Mitteilung des viermaligen deutschen Meisters. Niemandem sei die Entscheidung leichtgefallen.

1. FC Kaiserslautern mit Schulden in Höhe von rund 24 Millionen Euro

"Mit dieser Option auf eine mittel- und langfristige wirtschaftliche Sanierung können wir unsere Handlungsspielräume spürbar erweitern und dem Spielbetrieb den Rücken freihalten", fügte Voigt an. Die Pfälzer sollen mittlerweile Schulden in Höhe von rund 24 Millionen Euro plagen und etwa 15 Millionen Euro für die Erteilung der Lizenz für die kommende Saison benötigen.

Das operative Geschäft und der Spielbetrieb sollen planmäßig fortgeführt werden. (msc/dpa)

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