Das Aus kommt nach nicht einmal einem Jahr: Der Argentinier Mauricio Pochettino räumt beim FC Chelsea den Trainerstuhl, obwohl er sich mit dem Klub zumindest noch für das internationale Geschäft qualifiziert hat. Sein Nachfolger steht noch nicht fest.

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Der FC Chelsea hat sich nach nur einer Saison von Cheftrainer Mauricio Pochettino getrennt. Die Entscheidung zum Ende der Zusammenarbeit sei im gegenseitigen Einvernehmen getroffen worden, teilte der englische Premier-League-Club in einem knappen Statement mit. Der 52 Jahre alte Argentinier hatte sich mit den Blues für das internationale Geschäft qualifiziert.

Pochettino war im Vorjahr zum Nachfolger von Frank Lampard ernannt worden. Davor hatte er unter anderem Paris Saint-Germain und Tottenham Hotspur trainiert. Chelsea hat in dieser Saison Spieler für mehr als 450 Millionen Euro verpflichtet (Transfereinnahmen: circa 270 Millionen), die Saison in der Premier League aber nur Rang auf sechs beendet - dank eines Schlussspurts mit fünf Siegen an den letzten fünf Premier-League-Spieltagen.

Als neuer Coach des Londoner Clubs werden in Medien unter anderem der frühere Bundestrainer Hansi Flick, Thomas Tuchel, der den FC Bayern München verlässt, und Roberto De Zerbi gehandelt. Der Italiener hört bei Chelseas Ligakonkurrent Brighton & Hove Albion auf und wurde zwischenzeitlich auch mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht.

Pochettino, der in der Vergangenheit ebenfalls immer wieder mit dem FC Bayern in Verbindung gebracht wurde, machte sich bei Chelseas Stadtrivalen Tottenham Hotspur unter anderem durch den Champions-League-Finaleinzug 2019 einen Namen, seine drei Titel als Trainer gewann der Argentinier allesamt in einer eineinhalbjährigen Amtszeit bei Paris St. Germain (2021 bis 2022). (sid/dpa/jum)

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