• Der FC Bayern drückt am Donnerstagabend RB Leipzig die Daumen im DFB-Pokalfinale.
  • Der Grund: Ihr künftiger Coach könnte mit einem Titel in der Tasche nach München kommen.
  • Aber ein warnendes Beispiel ist Niko Kovac.

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Die Bosse des FC Bayern wünschen ihrem künftigen Trainer Julian Nagelsmann den Pokalsieg mit RB Leipzig - auch im Hinblick auf dessen Zukunft in München.

Vor dem Finale am Donnerstagabend gegen Borussia Dortmund sagte Vorstand Oliver Kahn bei Sport1: "Das würde Julian guttun, und so ehrgeizig, wie er ist, möchte er diesen Titel natürlich auch gewinnen. Mit dem Pokalsieg nach München zu kommen ist nicht so verkehrt."

Pokal-Sieg kein Garant für gute Bayern-Zeit

Neben Kahn sagten auch Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Präsident Herbert Hainer und Sport-Vorstand Hasan Salihamidzic, dass sie ihrem neuen Coach die Daumen drücken. "Ich denke, die Dortmunder haben dafür Verständnis", meinte Hainer.

Das Endspiel in Berlin (20.45 Uhr/ARD und Sky) ist die letzte Möglichkeit für Nagelsmann, doch noch mit einem Titel in seiner Vita den schweren Job beim Fußball-Rekordmeister anzutreten. Dass das nicht zwangsläufig auch Erfolg in München zur Folge hat, das zeigte Niko Kovac, der als Pokalsieger nach Bayern ging, dort aber nach 16 Monaten rausgeworfen wurde. "Es hat dem Niko nicht dramatisch viel geholfen. Er war nur relativ kurz hier", erinnerte Rummenigge.  © dpa

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