Bundesliga Relegation Live-Ticker – 1. FC Heidenheim 1846 vs. Werder Bremen

90.

Fazit:
Schiri Brych pfeift gar nicht mehr an und damit ist es besiegelt: Werder Bremen rettet sich auf dem Zahnfleisch durch diese Relegation und bleibt erstklassig! Nach dem 0:0 im Hinspiel reicht der Elf von der Weser beim 1. FC Heidenheim ein 2:2 um dank der mehr erzielten Auswärtstore im Oberhaus zu bleiben. So spannend wie das Resultat vermuten lässt, war es allerdings nicht. Werder war fast durchgehend die bessere und aktivere Mannschaft, Heidenheim konnte nur selten an die gute Leistung aus der ersten Partie anknüpfen. Nach dem überraschenden Ausgleich kam kurz nochmal Euphorie auf beim FCH, doch Werder spielte es dann sehr routiniert runter. Mit der erneuten Führung war das Ding gelaufen, der Ausgleich mit dem Schlusspfiff nur noch Ergebniskosmetik. Beim SVW darf man nach einer katastrophalen Saison einmal ganz tief durchpusten und sich fürs nächste Jahr neu aufstellen, während Heidenheim einen neuen Anlauf in der zweiten Liga unternehmen wird. Das war es mit der Bundesliga 2019/20. Tschüss aus Heidenheim und noch einen schönen Abend!

90.

Spielende

90.

Tooor für 1. FC Heidenheim 1846, 2:2 durch Tim Kleindienst
Kleindienst übernimmt die Verantwortung und jagt den Ball trocken in den rechten Giebel. Wird das hier etwa wirklich nochmal spannend?

90.

Schluss ist hier aber noch lange nicht! Gebre Selassie fährt beim Luftduell mit Mohr im eigenen Sechzehner den Ellbogen aus und es gibt Elfmeter für den FCH!

90.

Tooor für Werder Bremen, 1:2 durch Ludwig Augustinsson
Werder macht den Deckel drauf! Und wieder ist es Theuerkauf, der den Gästen diesen Treffer ermöglicht. Der Heidenheimer Verteidiger überlässt als letzter Mann Bartels einfach die Kugel und der legt dann vor Müller quer für den heranstürmenden Augustinsson. Der Schwede braucht dann aus 16 Metern sogar noch die Unterkante der Latte um ins leere Tor zu treffen, aber das macht ja nichts. Werder bleibt in Liga eins!

90.

Die Hälfte der Nachspielzeit ist rum. Heidenheim kommt bisher nicht in Position.

90.

Gelbe Karte für Davy Klaassen (Werder Bremen)
Und noch ein taktisches Foul hinterher.

90.

Gelbe Karte für Ludwig Augustinsson (Werder Bremen)
Zeitspiel beim Einwurf. Gibts auch nicht alle Tage.

90.

Der SVW hat sich gerade an der linken Eckfahne festgesetzt und spielt dort mit Eckbällen und Einwürfen mal locker zwei Minuten von der Uhr.

90.

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 5

89.

Bremen versucht bei jeder Gelegenheit, Zeit von der Uhr zu nehmen. Mal gehts Richtung Eckfahne, mal wird quer gespielt, mal rückwärts. Eggestein prüft nochmal Müller, der aber sicher pariert.

88.

Kohfeldt verstärkt sofort die Defensive und bringt Groß für Sargent. Das hätten sich die Gäste wohl nicht träumen lassen, dass es hier nochmal eng wird.

88.

Spielerwechsel bei Werder Bremen
Christian Groß kommt für Josh Sargent

85.

Tooor für 1. FC Heidenheim 1846, 1:1 durch Tim Kleindienst
Aus dem Nichts! Tobias Mohr setzt sich auf halblinks durch, geht einige Meter und zieht aus 22 Metern mit links voll ab. Sein Strahl klatscht krachend an die Latte und von dort auf den Fuß von Kleindienst. Der hat gar keine Zeit zu reagieren, steht aber einfach richtig und netzt ein. Es wird tatsächlich nochmal spannend!

82.

Fast das 0:2! Davy Klaassen bekommt die Pille am linken Strafraumeck und zwirbelt das Ding Richtung rechtes Toreck. Viel hat da nicht gefehlt, aber letztlich landet sein Versuch eben nur auf dem und nicht im Tor.

81.

Gelbe Karte für Maurice Multhaup (1. FC Heidenheim 1846)
Multhaup legt sich den Ball zu weit vor und kommt dann gegen Klaassen zu spät. Gelb!

80.

Spielerwechsel bei Werder Bremen
Niclas Füllkrug kommt für Milot Rashica

80.

Werder spielt nun kaum noch energisch nach vorne und wenn doch, dann machen sie es nicht gut. Rashica zieht von links nach innen, lässt zwei Leute aussteigen, schießt dann aber aus 13 Metern viel zu harmlos genau in die Arme von Müller.

78.

Spielerwechsel bei 1. FC Heidenheim 1846
Maurice Multhaup kommt für Marnon Busch

76.

Mittlerweile erleben wir das gleiche Bild wie vor der Pause. Heidenheim ist merklich bemüht, hat aber einfach überhaupt keine Idee, wie man die Bremer Abwehr knacken soll. Der SVW verteidigt das ganz entspannt weg.

74.

Fällt den Hausherren noch irgendwas ein? Dass der FCH für späte Tore gut ist, ist kein Geheimnis. 18-mal haben die Ostwürttemberger in dieser Saison in der Schlussviertelstunde getroffen. Zwei weitere müssen her, sonst geht es auch in der kommenden Spielzeit im Unterhaus weiter.

71.

Die letzten 20 Minuten sind angebrochen. Von der Heidenheimer Druckphase direkt nach Wiederbeginn ist nicht viel geblieben und Werder Bremen hat momentan alles im Griff.

69.

Es wird munter gewechselt. Frank Schmidt bringt die nächsten beiden Offensiven, während Florian Kohfeldt defensiv tauschen muss. Veljković muss verletzt runter, Langkamp übernimmt.

69.

Spielerwechsel bei Werder Bremen
Sebastian Langkamp kommt für Miloš Veljković

68.

Spielerwechsel bei Werder Bremen
Fin Bartels kommt für Yuya Osako

68.

Spielerwechsel bei 1. FC Heidenheim 1846
Kevin Sessa kommt für Niklas Dorsch

68.

Spielerwechsel bei 1. FC Heidenheim 1846
Tobias Mohr kommt für Robert Leipertz

67.

Nach einer Augustinsson-Flanke kommt Gebre Selassie mit dem Kopf an den Ball, befördert das Spielgerät aber in die falsche Richtung. Wenig später bringt Eggestein den Nachschuss aus 25 Metern zumindest aufs Tor, Müller fängt locker ab.

64.

Kurioses tut sich außerhalb des Platzes: Eine Gruppe von gut 50 Personen hat sich irgendwie Zugang zum Stadion verschafft und sich auf der Tribüne niedergelassen. Die jungen Leute sorgen auch gleich für Stimmung.

62.

Werder bekommt jetzt immer mehr Räume. Rashica will von rechts mit einem hohen Ball Osako bedienen, doch Müller passt auf, kommt weit raus und klärt.

60.

Gelbe Karte für Niklas Dorsch (1. FC Heidenheim 1846)
Dorsch geht etwas übermotiviert in einen Zweikampf mit Gebre Selassie und holt sich hochverdient die erste Karte der Partie ab.

59.

Leicht verzögert kommt doch noch eine gute Reaktion des SVW. Die Kohfeldt-Truppe setzt eigene Offensive gegen die neue Angriffslust der Hausherren und hat zweimal die Vorentscheidung auf dem Fuß. Zuerst scheitert Augustinsson freistehend aus 15 Metern, dann kann Sargent ein tolles Solo alleine vor Müller nicht krönen.

57.

Osako will vom linken Strafraumeck auf die lange Ecke schlenzen, wird dabei aber geblockt. Im Anschuss an die fällige Ecke haut Veljković die Kugel vom zweiten Pfosten aus scharf in die Mitte und findet fast Osaka. Aber nur fast.

54.

Auf der Tribüne schlagen einzelne FCH-Sympathisanten nach wie vor durchgehend auf mitgebrachte Bratpfannen ein und erschaffen so sehr interessante und vor allem penetrante Klänge. Ob es daran liegt, dass Werder gerade ziemlich konfus unterwegs ist? Möglich.

51.

Aber die selbstverordnete Offensive birgt natürlich auch Risiken. Werder hat Platz zum Kontern und bringt Osako am Strafraum in Position. Der Japaner lässt sich beim Abschluss etwas zu viel Zeit und wird im letzten Moment noch geblockt.

50.

Die Gastgeber spielen wie ausgewechselt. Heidenheim macht jetzt mächtig Druck und überrumpelt schläfrige Bremer geradezu.

49.

Nächste Chance für den FCH! Diesmal ist es der ebenfalls eingewechselte David Otto, der nach Flanke von rechts aus zehn Metern einen starken Kopfball knapp neben den rechten Pfosten setzt.

47.

Heidenheim beginnt die zweite Halbzeit mit frischem offensiven Personal. Und das zahlt sich gleich aus! Schimmer schießt erst wuchtig aus der Distanz und zwingt Pavlenka zu einer Parade. Nach der folgenden Ecke schießt der gerade eingewechselte Joker aus wenigen Metern über den Kasten.

46.

Spielerwechsel bei 1. FC Heidenheim 1846
Stefan Schimmer kommt für Denis Thomalla

46.

Spielerwechsel bei 1. FC Heidenheim 1846
David Otto kommt für Marc Schnatterer

46.

Anpfiff 2. Halbzeit

45.

Halbzeitfazit:
Pause in Heidenheim! Werder Bremen hat einen großen Schritt in Richtung eines weiteren Jahres im Oberhaus gemacht und führt zur Pause des Relegations-Rückspiels beim FCH mit 1:0! Auch wenn die Führung durch ein Eigentor von Theuerkauf glücklich zustande kam, ist diese für die Gäste absolut verdient. Werder hat einen klaren Matchplan, spielt deutlich engagierter als im Hinspiel und hat bereits sechs Torschüsse abgegeben. Heidenheim hingegen noch keinen einzigen. Die Hausherren wurden erst nach einer halben Stunde ein wenig mutiger und suchten auch mal den Weg nach vorne, es fehlt aber an Ideen und Durchschlagskraft. Frank Schmidt muss seinen Jungs für die zweite Hälfte ein neues Rezept mit auf den Weg geben, wenn das hier zumindest noch spannend werden soll. Bis gleich!

45.

Ende 1. Halbzeit

45.

Zählt das vielleicht als Torschuss? Kleindienst verlängert einen hohen Ball an der Strafraumkante ins Nichts und Jiří Pavlenka nimmt den Ball in Ruhe auf.

45.

Drei Minuten gibts obendrauf. Gelingt den Gastgebern in dieser üppigen Nachspielzeit vielleicht doch noch der erste Torschuss?

45.

Offizielle Nachspielzeit (Minuten): 3

44.

Es geht in die letzte Minute der ersten Hälfte. Heidenheim ist nun die deutlich aktivere Mannschaft, strahlt aber überhaupt keine Gefahr aus.

42.

Davy Klaassen ist auch heute wieder die ordnende Hand im Bremer Spiel. Der Niederländer gibt den Ballverteiler, tritt aber auch gerne mal auf die Kugel, wenn nichts geht.

40.

Werder ist nun auch zu passiv und lässt sich weit in die eigene Hälfte drängen. da Heidenheim einfach keinen Zug zum Tor entwickelt, macht das bisher nichts, aber auf Dauer dürfte das nicht die beste Strategie sein.

38.

Heidenheim wird stärker! Die Hausherren stehen jetzt deutlich höher und erarbeiten sich gute Positionen, machen daraus aber noch zu wenig.

35.

Mal wieder ein Abschluss für Werder. Josh Sargent zielt aus 18 Metern flach aufs linke Eck, kann Kevin Müller damit aber nicht wirklich gefährden. Der Keeper ist schnell unten und pariert sicher.

33.

Der FCH ist jetzt viel stabiler und lässt weniger Bremer Angriffe zu. Es fehlt dem Heidenheimer Spiel aber nach wie vor an Ideen und an Durchschlagskraft, um auch vorne mal gefährlich zu werden.

30.

Auch heute ist übrigens trotz Ausschluss der Öffentlichkeit wieder einiges los im Stadion. Es wird getrommelt, geklatscht und gebimmelt und die Ersatzspieler beider Teams liefern sich ein paar scharfe Wortgefechte. Emotionen sind hier allemal genug drin.

28.

Langsam aber sicher werden die Gastgeber etwas sicherer und mutiger. Marc Schnatterer treibt an und zieht die Kugel aus dem rechten Halbfeld scharf an den Fünfer, wo Tim Kleindienst um ein paar Meter verpasst.

25.

Autsch! Mainka springt Sargent übel mit dem Knie in den Rücken und hat Glück, dass er keine Karte sieht. Der Bremer muss auf dem Rasen behandelt werden, kann nach einer Weile aber zunächst weitermachen.

23.

Ob das heute das Mittel zum Erfolg ist? Tim Kleindienst wird mit einem langen Schlag einfach mal auf die Reise und ins Laufduell mit Miloš Veljković geschickt. Da ist aber nichts zu holen für den Heidenheimer.

20.

Frank Schmidt wirkt an der Seitenlinie ziemlich ratlos. Offenbar wurde auch der Coach von der Bremer Spielweise überrascht und kann seinem Team nach wie vor nicht in die Spur helfen. Heidenheim hatte noch immer keine Offensivaktion.

17.

Beide Teams sind im Vergleich zum Hinspiel nicht wieder zu erkennen. Der FCH kommt überhaupt nicht in die Zweikämpfe und läuft nur hinterher, Bremen hingegen spielt deutlich engagierter als am Donnerstag und hat viel mehr Zug im Offensivspiel.

15.

Heidenheim ist nach wie vor überhaupt nicht drin in dieser Partie. Die Hausherren haben gegen sehr fokussierte Bremer einfach keine Ideen und keine Mittel, um sich vorzuarbeiten. Die langen Bälle des FCH fangen Vogt und Co. problemlos ab.

12.

Im Kölner Keller wird noch ein mögliches Handspiel von Marnon Busch überprüft, das einen Elfmeter für Bremen nach sich gezogen hätte, doch Schiri Brych winkt schnell ab und lässt weiterspielen.

11.

Der doppelte Klaassen in Aktion. Bremens Kapitän köpft erst aus ganz kurzer Distanz und ohne viel Optionen Keeper Müller an und darf nach der folgenden Ecke gleich wieder ran. Diesmal nickt der Niederländer aus zehn Metern in die Arme des Keepers.

9.

Werder macht immer weiter Dampf und lässt den FCH nicht ins Spiel kommen. Rashica feuert aus 25 Metern drauf, Müller lenkt den Schuss mit den Fingerspitzen über die Latte.

7.

Der frühe Rückstand ist natürlich das Schlimmste, was dem Zweitligisten passieren konnte. Coach Frank Schmidt hat alle Hände voll zu tun, seine Jungs, die nun mindestens zwei Tore brauchen, um aufzusteigen, aufzupäppeln.

5.

Bei Heidenheim gab es kurzfristig noch eine Veränderung in der Startelf. Beermann hat sich beim Aufwärmen verletzt, dafür spielt Föhrenbach.

3.

Tooor für Werder Bremen, 0:1 durch Norman Theuerkauf (Eigentor)
Da ist der frühe Treffer! Bremen macht Dampf und kommt durch die Mitte. Osako bedient Eggestein, der mit einem flachen Ball Sargent in der Box sucht. Der US-Amerikaner legt sich den Ball vor und will gerade abziehen, als Norman Theuerkauf seinen Fuß reinhält um zu klären und das Ding äußerst unglücklich ins obere linke Eck des eigenen Tores versenkt.

2.

Gleich die erste Möglichkeit! Ludwig Augustinsson wird auf den linken Flügel geschickt und flankt mit links an den Fünfer. Am ersten Pfosten verlängert Yuya Osako für Josh Sargent, der dann aber kaum Zeit hat zu reagieren und den Ball zu Keeper Kevin Müller stolpert.

1.

Schiedsrichter der Partie ist Dr. Felix Brych.

1.

Der Ball rollt! Der 1. FC Heidenheim spielt in rot und weiß, Werder Bremen ganz in schwarz.

1.

Spielbeginn

Den Bremern macht vor allem ihre Auswärtsbilanz Mut. Die Hanseaten holten in dieser Spielzeit über 70% ihrer Punkte in der Fremde. In der Auswärtstabelle lag der SVW auf Rang acht. Heidenheim hingegen setzt auf seine Heimstärke. Vor eigenem Publikum hat der FCH in der abgelaufenen Zweitligaspielzeit in 17 Partien neunmal zu null gespielt. Da muss der SVW erstmal durchkommen.

Bei den Gastgebern gibt es nur zwei Änderungen in der Startelf. Zumindest eine hat es dafür aber in sich. Kapitän und Klublegende Marc Schnatterer darf nach langer Zeit mal wieder von Beginn an ran und soll die Ostwürttemberger mit seiner Erfahrung anführen. Auch Robert Leipertz rückt in die Startelf, Maurice Multhaup und Kevin Sessa müssen auf die Bank weichen. Coach Frank Schmidt will vor allem eine mutigen FCH sehen, der alles für die Sensation gibt. "Wir brauchen eine komplett weiße Unterhose, wenn wir da rausgehen", forderte der 46-Jährige mehr als plakativ und stellte klar: "Die Lust muss größer sein als die Angst."

Dafür kann Florian Kohfeldt wieder auf Kevin Vogt zählen, der seinerseits nach Sperre zurückkehrt. Der 28-Jährige dürfte die zentrale Position in der Abwehrkette besetzen und ist einer von drei neuen in der Werder-Startelf. Außerdem beginnen im Vergleich zum Hinspiel Ludwig Augustinsson und Josh Sargent für Philipp Bargfrede und Niclas Füllkrug (beide Bank). Gut möglich, dass Werder in einem 3-5-2 beginnt, um vor allem im Mittelfeld mehr Zugriff zu haben. Kohfeldt will heute "das Thema Balleroberung ins Zentrum stellen", um die kompakte Heidenheimer Defensive "auch mal ungeordnet zu erwischen."

Wer umgekehrt nach dem furiosen 6:1 gegen den 1. FC Köln ein weiteres Bremer Feuerwerk oder auch nur eine starke Offensivleistung und zahlreiche Torchancen erwartet hatte, wurde vom SV Werder enttäuscht. Es zeigten sich über weite Strecken die Schwächen, die die Grün-Weißen bereits die ganze Saison über an den Tag gelegt hatten: Die Kohfeldt-Elf entwickelte zu wenig Durchschlagskraft und zündende Ideen, um die Heidenheimer zu knacken. Dennoch könnte die Ausgangslage schlechter sein, kann man doch nun mit nur einem einzigen Auswärtstreffer das Tor zum Klassenerhalt weit aufstoßen. Verzichten müssen die Hanseaten dabei heute Abend auf ihren Kapitän Niklas Moisander nach dessen Gelb-Roter Karte im Hinspiel.

Beide Teams waren im Hinspiel gegenüber ihren letzten Auftritten in der Liga kaum wiederzuerkennen. Nach der desolaten 0:3-Klatsche gegen Bielefeld verdiente sich der Zweitligist das torlose Remis in Bremen mit höchstem Einsatz und einer absolut konzentrierten Vorstellung. In der Nachspielzeit hatte Verteidiger Timo Beermann sogar den Siegtreffer auf dem Kopf. Sollte die Elf von Frank Schmidt eine solche Leistung heute Abend erneut abrufen können, stehen die Chancen auf die - man muss es wohl so nennen - Sensation alles andere als schlecht!

Herzlich willkommen zum Rückspiel der Relegation! Ab 20:30 Uhr entscheidet sich, welches Team in der kommenden Saison die Bundesliga komplettiert.

In Kooperation mit Sport.de