Pierre-Emerick Aubameyang wollte Borussia Dortmund unbedingt verlassen. Warum er dennoch noch beim BVB spielt, erklärt der Top-Stürmer in einem Interview.

Pierre-Emerick Aubameyang hätte Borussia Dortmund im Sommer gerne den Rücken gekehrt. Das hat der Top-Stürmer des BVB in einem Interview mit dem französischen Sender "Radio Monte Carlo" erneut bestätigt.

Doch es hat nicht sollen sein - und daran ist nicht allein Borussia Dortmund Schuld.

Zunächst hatte es so ausgesehen, als wolle Paris St. Germain den Gabuner verpflichten. Doch der neue Sportdirektor der Pariser Antero Henrique sprach sich gegen einen Transfer aus. "Danach haben sie gemeinsam beschlossen, dass sie mich doch nicht mehr holen wollten", erklärt Aubameyang.

"Sie wollen mich nicht"

Auch der AC Mailand habe ihm ein Angebot gemacht. Er habe das Projekt sehr interessant gefunden, "aber es gab am Ende mehrere Gründe, warum es nicht geklappt hat", so der Gabuner bei "Radio Monte Carlo".

Dortmund spielt wie aufgedreht. Doch die Sache hat ein paar Haken.

Entgegen einiger Gerüchte habe es jedoch nie ein Angebot von Real Madrid gegeben, was Aubameyang hörbar enttäuscht: "Sie wollen mich nicht."

Die Offerten aus China habe er hingegen nie ernsthaft in Betracht gezogen. Es fehle dort an der nötigen Professionalität.

Dass er nun weiterhin in Schwarz-Gelb aufläuft, scheint Aubameyang dennoch zu stören - und er gibt Borussia Dortmund daran eine Mitschuld.

"Wir hatten eine Vereinbarung mit der Borussia, dass ich gehen dürfe. Aber es ist nicht passiert. Das ist eine Enttäuschung", sagt der 28-Jährige.

Beim BVB dürften sie dennoch froh sein, Aubameyang weiterhin in ihren Reihen zu haben. Immerhin traf der Stürmer in acht Pflichtspielen bislang schon neunmal. (ska)