Borussia Dortmund hat sich im Fall Ousmane Dembélé entschieden. Der BVB will die Suspendierung des wechselwilligen Spielers aufrechterhalten und schließt ihn weiterhin vom Mannschaftstraining aus.

Gegnerischer Torhüter hat Probleme - dann eilt ihm Weidenfeller zu Hilfe.


Ousmane Dembélé bleibt suspendiert. Das gab der BVB am Sonntagvormittag in einer Mitteilung bekannt.

Die Suspendierung haben BVB-Boss Hans-Joachim Watzke, Sportdirektor Michael Zorc und Trainer Peter Bosz nach dem Erstrunden-Pokalsieg beim 1. FC Rielasingen-Arlen (4:0) am Samstagabend gemeinsam festgelegt, so der Verein.

Ousmane Dembélé darf individuell trainieren

"Unser Fokus liegt jetzt auf einer konzentrierten Vorbereitung der Mannschaft auf den Bundesliga-Auftakt am kommenden Wochenende in Wolfsburg", erklärt Zorc.

Weiter sagt er: "Ousmane Dembélé hat selbstverständlich die Möglichkeit, ein individuelles Training abseits der Gruppe zu absolvieren."

Der BVB werde sich "über die Stellungnahme hinaus nicht weiter zum Sachverhalt äußern", schreibt der Verein in der Mitteilung.

BVB bleibt hart

Dembélé will unbedingt zum FC Barcelona wechseln, der BVB ihn aber nicht ziehen lassen. Wohl um seinen Wechsel zu forcieren, blieb der Franzose unentschuldigt vom Mannschaftstraining fern. Seitdem hat ihn Dortmund vom Trainings- und Spielbetrieb ausgeschlossen.

Zwar gab es bereits Gespräche zwischen dem BVB und dem spanischen Topclub. Eine Einigung über die frei zu verhandelnde Ablösesumme gab es aber bisher nicht.

Zuletzt soll das Angebot aus Barcelona bei 90 Millionen Euro plus Bonuszahlungen für den talentierten Franzosen gelegen haben.

Der BVB schlug die Offerte aus.

(am/dpa)

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