Nach Konrad Laimer hat der FC Bayern den nächsten Wechsel eingetütet. Das hat Bayern-Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge vor dem CL-Finale bestätigt. Für Trainer Thomas Tuchel ist es ein alter Bekannter.

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Aufsichtsrat Karl-Heinz Rummenigge hat den bevorstehenden Wechsel von Borussia Dortmunds Raphael Guerreiro zum FC Bayern München bestätigt. "Wir haben jetzt mit Guerreiro und Laimer gute Spieler gekriegt", sagte der langjährige Vorstandschef der Münchner bei DAZN vor dem Champions-League-Finale zwischen Manchester City und Inter Mailand am Samstag. Zuvor hatten Medien über eine Einigung mit Guerreiro berichtet. Der Wechsel von Mittelfeldspieler Konrad Laimer von RB Leipzig ist seit Freitag offiziell.

Darüber hinaus sieht Rummenigge beim deutschen Fußball-Meister vor allem im Sturmzentrum Handlungsbedarf. "Man hat Lewandowski abgegeben, das waren immerhin 50 Tore wettbewerbsübergreifend, die dir gefehlt haben. Da wird man was machen müssen", sagte der 67-Jährige. Er und Ehrenpräsident Uli Hoeneß würden sich zunächst als Mitglieder einer kleinen Gruppe an der Kaderplanung beteiligen, bis ein neuer Sportdirektor gefunden sei. "Sobald wir einen Sportdirektor oder Sportvorstand haben, werden Uli und ich uns auch zurückziehen. Wir werden die Dinge hin und wieder kritisch beleuchten, das ist notwendig."

Salihamidzic-Posten weiter unbesetzt

Die Münchner hatten sich unmittelbar nach dem Gewinn des elften Meistertitels in Serie von Vorstandschef Oliver Kahn und Sportvorstand Hasan Salihamidzic getrennt. Rummenigge war anschließend in den Aufsichtsrat gerückt, Jan-Christian Dreesen folgte auf Kahn. "Das werden wir in aller Ruhe machen", sagte Rummenigge zur Suche nach einem Nachfolger für Salihamidzic. Wichtigstes Kriterium für den neuen Sportchef sei dessen "Qualität". Der TV-Sender Sky berichtete am Samstag, dass RB Leipzigs Max Eberl weiterhin der Favorit sei.

Zur zukünftigen Ausrichtung des deutschen Rekordmeisters sagte Rummenigge: "Mir wird das "Mia san Mia" manchmal auch etwas überstrapaziert. Du musst den FC Bayern speziell führen. Der Club muss Empathie wieder eingehaucht bekommen, Qualität haben wir." (mss/dpa)

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